Aktuelles
Januar
Infos
Youth of the Baltic - Ein internationales Jugend-Kunstprojekt Schon zum zweiten Mal lädt die Kunsthalle Rostock Schüler:innen aus dem Ostseeraum ein, um gemeinsam Kunst
Infos
![]()
Youth of the Baltic – Ein internationales Jugend-Kunstprojekt
Schon zum zweiten Mal lädt die Kunsthalle Rostock Schüler:innen aus dem Ostseeraum ein, um gemeinsam Kunst als Ausdrucksmittel eigener Themen zu entdecken. Besucher:innen werden im Ausstellungsraum erleben, wie sich junge Menschen im Ostseeraum der eigenen Identität mittels künstlerischer Ausdrucksmittel nähern. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Fragen: Gibt es sie denn überhaupt, die Ostseejugend? Wie prägt das Meer vor der eigenen Haustür das Leben junger Menschen im Ostseeraum? Was eint Jugendliche aus Rostock, Finnland, Dänemark, Schweden, Lettland, Litauen, Estland und Polen – und was erleben sie ganz unterschiedlich?
Gemeinsam mit Projektleiterin Bettina Renner erkunden am Projekt teilnehmende Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres Möglichkeiten, sich mit ihrer Identität zu beschäftigen und der Frage nachzugehen, inwiefern sie das Leben an der Ostsee und im Ostseeraum prägt. Welches Verständnis haben sie von der Ostsee als Raum der Begegnungen und des Zusammenlebens und wie entwickelt sich dieses im Laufe des Projektes?
Im Projekt entstehen in jeder Schulklasse künstlerische Gruppenarbeiten, die im Ausstellungsraum von Museumsgästen entdeckt werden können. In der Wahl der künstlerischen Mittel sind die Jugendlichen frei. Wie eine Gruppe zur Wahl ihrer künstlerischen Methode gekommen ist, wird die Ausstellung ebenfalls transparent machen – denn genau darum geht es in der kooperativen Veranstaltung: Im Mittelpunkt stehen der Prozess und das Entdecken. Ohne die engagierten Lehrkräfte aller teilnehmenden Schulen wäre das Projekt nicht möglich. Unser Dank gilt ihnen.
Parallel zur Ausstellungseröffnung findet vom 10.10. – 12.10.2025 ein Wochenende der Begegnungen statt, bei dem Gruppen aller teilnehmenden Schulklassen in die Kunsthalle Rostock eingeladen sind, um sich kennen zu lernen und in gemeinsamen Workshop Begegnungen zu vertiefen.
Förderung und Unterstützung:
Art Connects: Youth from the Baltic ist ein gemeinsames Projekt mit dem Ostseerat aus Stockholm.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Wall GmbH und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+02:00)
Infos
„Aufnahmen bei jeder Witterung. Das Fotografenhandwerk in mecklenburgischen Kleinstädten in der Zeit von 1860 bis 1920“. Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner) (26.
Infos
„Aufnahmen bei jeder Witterung. Das Fotografenhandwerk in mecklenburgischen Kleinstädten in der Zeit von 1860 bis 1920“. Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner) (26. November bis 1. Februar)
Zeit
00:00 - 23:59 (ganztägig)(GMT+01:00)
30NovganztägigRostocker Kunstpreis 2025
Infos
Grafik Die Kulturstiftung Rostock e.V., die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und die Kunsthalle Rostock verleihen – im Jahre 2025 zum 19. Mal – den
Infos
![]()
Grafik
Die Kulturstiftung Rostock e.V., die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und die Kunsthalle Rostock verleihen – im Jahre 2025 zum 19. Mal – den Rostocker Kunstpreis. Möglich wird dies erneut durch die großzügige Unterstützung der Versicherung PROVINZIAL NORD. Ziel des Preises ist, Künstlerinnen und Künstler, die in Mecklenburg-Vorpommern leben oder deren Biografie und Werk einen Bezug zur Region hat, zu würdigen und zu fördern.
Der Rostocker Kunstpreis 2025 wurde für Künstlerische Grafik ausgeschrieben. Die Jury hat aus dem Kreis der 43 Bewerbungen folgende Kandidatin und Kandidaten für den Preis nominiert:
Christoph Knitter (Rostock),
Giacomo Orth (Bad Doberan),
Hannes Schützler (Qualitz) und
Pauline Stopp (Greifswald).
Die Preisverleihung findet am Samstag, den 17. Januar 2026 ab 16 Uhr in der Kunsthalle Rostock statt.
Förderung und Unterstützung
Der Rostocker Kunstpreis wird unterstützt von der PROVINZIAL-Versicherung und der Kulturstiftung Rostock e.V.. Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Wall GmbH, die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen Rostock eG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Retrospektive Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt
Infos
![]()
Retrospektive
Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. „Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren.“ sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock.
Ticha, der 1940 in Bodenbach, dem heutigen Decin geboren wurde, besticht in seinen Bildern durch feinsinnige Ironie und eine präzise Malweise. Dabei bewegt er sich durch eine Vielzahl von Themen und setzt sich mit Gesellschaft, Politik, Sport und Unterhaltung kritisch als auch humorvoll auseinander.
Die Ausstellung beginnt mit Werken, die während seines Studiums an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee entstehen, wo er von 1965 bis 1970 studiert. Vor allem maritime Motive mit Booten, Fischern und Badenden am Ostseestrand kennzeichnen sein Frühwerk aus den 1960er- Jahren. Darauf folgen die berühmten Sportbilder mit dem Skandalgemälde „Mannschaft“ von 1975. Hintergrundinformationen darüber erfährt man über Audiobeiträge direkt in der Ausstellung. Seine sogenannten Politbilder wie „Klatscher“ oder „Mauer“ malt Hans Ticha ab Ende der 1970er-Jahre im Verborgenen. Sie thematisieren das gesellschaftliche Leben in der DDR mit seinen erstarrten Ritualen und sinnentleerten Handlungen etwa auf Parteitagen der SED oder auf Demonstrationen zum 1. Mai. Diese Bilder kann der Künstler nicht ausstellen. Er muss sie in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg verstecken. Erst nach der Wende finden sie erstmalig ein öffentliches Publikum auf der Biennale in Venedig. Eine große Auswahl der Politbilder als auch Vorzeichnungen dazu sind in der Kunsthalle Rostock zu sehen. In der Wendezeit beschäftigt sich Ticha mit Kommerz und der Werbewelt aus der Sicht eines Ostdeutschen. Ticha verlässt 1990 Ostberlin und geht zunächst nach Mainz und wenig später nach Maintal, wo er seine neue Heimat findet. Bis heute äußert sich der mittlerweile 85-jährige Maler weiterhin kritisch zum Zeitgeschehen. So finden sich in der Rostocker Ausstellung aktuelle Gemälde mit Titeln wie „Wutbürger“ oder „Wir sind heute das Volk“, die bisher noch nie gezeigt wurden.
In der Ausstellung gibt es zu ausgewählten Werken deutsch- oder englischsprachige Audiobeiträge, die mit dem eigenen Smartphone durch einen QR-Code gescannt und angehört werden können. Es können eigene Kopfhörer genutzt werden. Leihweise stehen Kopfhörer an der Museumskasse bereit. Zudem können Besucher:innen an einer Mitmachstation auf kreative Weise das Werk von Hans Ticha erkunden. Nach der Ausstellung in Rostock wandern die Bilder in das Neue Museum Nürnberg. „Diese Kooperation, die wir dem Galeristen Johannes Zielke und Astrid Hiepe von der Galerie LÄKEMÄKER verdanken, möchte verdeutlichen, dass Hans Ticha mittlerweile als ein deutsch-deutscher Künstler zu verstehen ist.“ so die Kuratorin der Ausstellung Antje Schunke.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Bankhaus Metzler, die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.
Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
In Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und der Galerie LÄKEMÄKER in Wustrow.
Bild Oben:
Hans Ticha, Klatscher, 1982/90, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, Privatbesitz
Hans Ticha, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Dirk Reinartz – Fotografie Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte
Infos
![]()
Dirk Reinartz – Fotografie
Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte Fotoserie totenstill von Dirk Reinartz.
1971 war er der jüngste Reportagefotograf des Nachrichtenmagazins Stern. Später arbeitete er unter anderem für die Kunstzeitschrift art und das Reisemagazin Merian sowie für das ZEITmagazin und avancierte zum Shootingstar der deutschen Dokumentarfotografie. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Deutschland und den Deutschen. Seine Reportagen waren nie rein illustrativ, sondern entfalteten stets eine eigenständige Erzählebene.
In der zwischen 1987 und 1993 entstandene Serie totenstill setzt sich Reinartz mit den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinander. Die Aufnahmen zeigen in strengem Schwarz-Weiß die immer gleichen Infrastrukturen der Massenvernichtung. In die Anlagen ist ihr grauenvoller Zweck eingeschrieben und auch die perfide Effizienz, auf die sie abzielten. Vielleicht erzeugen die leeren Plätze, Mauern und Wege deshalb eine so unheimliche Atmosphäre. Vielleicht aber auch, weil ihre Leere das schmerzhaft Abwesende heraufbeschwört – die Menschlichkeit an sich und die Menschen, die hier zu Opfern wurden. Dass die Atmosphäre wahrhaft bedrückend ist, lässt sich nicht bestreiten. Auch die Aura der Schwarz-Weiß-Fotografie trägt dazu bei. Sie verleiht den Bildern etwas Zeitloses und legt so die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz nahe.
Auf diese Weise regen die wirkmächtigen Bilder zur intensiveren Betrachtung und zum Innehalten und Nachdenken an. Im Alleinsein mit sich und den eigenen Eindrücken entfalten die Bilder ihre Wirkung – die Stille beginnt zu sprechen.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Das Begleitprogramm zur Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Die Kunsthalle Rostock wird durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V. gefördert. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Dirk Reinartz
Blick vom Zellenbau auf Festungsmauern, Breendonk, 1993
Schwarz-Weiß-Fotografie, Silbergelatineabzug, 25,5 x 16,5 cm
© Deutsche Fotothek/ Stiftung F.C. Gundlach
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Thomas Hartmann & Alexander Kluge Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken,
Infos
![]()
Thomas Hartmann & Alexander Kluge
Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken, als wären sie von unsichtbaren Kraftfeldern umgeben. Auch auf die Besucher und Besucherinnen wirken sie. Sie ziehen uns an, um andere machen wir einen großen Bogen. Dem Künstler Thomas Hartmann ist das nicht entgangen. Er vergleicht das Phänomen mit unsichtbaren kosmischen Vorgängen, die im Vakuum des Weltalls wirken.
Dieser Vergleich deutet bereits an, dass der Künstler in großen Maßstäben arbeitet. Im lichtdurchfluteten White Cube der Kunsthalle Rostock finden seine Gemälde den idealen Ort, um ihre monumentale Wirkung zu entfalten. Dabei lotet er feinfühlig ihre Reichweite über die Grenzen ihrer Leinwände hinaus aus. Er gruppiert sie an den sieben Meter hohen Wänden des Kubus, um eine leere Mitte herum. Diese Mitte wird zum spannungsvollen Zentrum, in dem sich die äußeren Kräfte bündeln. Die sogenannten „Hartmannschen Hängungen“ laden dazu ein, über das Sein und das Nicht-Sein, über das Bestehen und das Vergehen nachzudenken.
Auch mit der Vergänglichkeit des eigenen Schaffens befasst sich der Künstler. Allein der Nachwelt überlässt er es nicht, seine Bilder zu bewerten und schon gar keinem Nachlassverwalter. Thomas Hartmann findet, nicht jedes Bild muss erhalten bleiben. Erst mit Abstand lässt sich beurteilen, welche Werke Bestand haben sollen. Ein Lagerregal, überbordend gefüllt mit 300 zerstörten Bildern, wird zum Monument der Selbstermächtigung. Schreinartig türmt er die Relikte zu einem neuen Kunstwerk auf. Selektion und Zerstörung sind Teil des künstlerischen Prozesses. Regale sind dabei bedeutsame Werkzeuge des Ordnens und Bewahrens – Metapher für das Fortbestehen im Angesicht der Vergänglichkeit.
Zudem schafft er seit zwei Jahren gemeinsam mit Alexander Kluge „Klein-Kinos“ – ungewöhnliche Projektionsobjekte, die mehr Skulptur, mehr Modell sind als Kino oder Ausgabegerät sind. In ihnen verdichten sich Inhalte und Darstellungsformen. Beide Künstler verbindet die Vorliebe für Intermedialität und außergewöhnliche Inszenierung sowie eine ausgeprägte Bibliophilie und intellektueller Tiefgang.
Alexander Kluge ist Schriftsteller, Filmemacher und Produzent. Er gilt als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films und Autorität auf dem Gebiet der Filmtheorie und ist bekannt dafür, Literatur, Film und Philosophie miteinander zu verbinden.
Thomas Hartmann hatte bis 2018 eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg inne. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben der Videokunst bilden Malerei und Installation die drei zentralen Medien seines Schaffens. Sie bilden die Säulen der Ausstellung, die vom 18. Dezember 2025 bis zum 1. März 2026 in der Kunsthalle Rostock zu sehen ist.
Förderung und Unterstützung:
Das Projekt ist in Kooperation mit der Galerie Schwarz entstanden.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Wall GmbH und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Thomas Hartmann
Kino von morgen, 2022
150 x 120 cm, Ölfarbe auf Leinwand
VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
02Jan20:00Offene Zweierbeziehung
Infos
OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG Komödie von Franca Rame und Dario Fo Übersetzung von Renate Chotjewitz-Häfner Die
Infos

OFFENE ZWEIERBEZIEHUNG
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
03Jan19:30Die Ratten // LETZTE CHANCE
Infos
Tragikomödie von Gerhart Hauptmann Eine Mietskaserne dient Gerhart Hauptmann in seinem 1911 uraufgeführten Stück als Abbild der Gesellschaft: Auf dem Dachboden
Infos

Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
03Jan20:00Fucking fucking schön (Das erste Mal – In 10 kurzen Geschichten)
Infos
FUCKING FUCKING SCHÖN (DAS ERSTE MAL - IN 10 KURZEN GESCHICHTEN) Von Eva Rottmann Koproduktion mit der Hochschule für Musik und
Infos

FUCKING FUCKING SCHÖN (DAS ERSTE MAL – IN 10 KURZEN GESCHICHTEN)
Der Autorin Eva Rottmann gelingt mit ihren jugendlichen Figuren das Kunststück, direkt, unverblümt und in all seiner Widersprüchlichkeit über das Erwachsenwerden zu erzählen. Zwischen intensiver Körperlichkeit, leiser Poesie und ungeschminkter Realität entsteht ein Kaleidoskop an Erfahrungen – voller Neugier, Überforderung, Glück und Schmerz.
Der Erzählband Fucking fucking schön wurde 2024 mit dem Jugendbuchpreis Luchs des Jahres von DIE ZEIT und Radio Bremen ausgezeichnet und frisch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert. Am Volkstheater Rostock kommt der Text nun zur Uraufführung.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
04Jan18:00Die wilden Zwanziger
Infos
DIE WILDEN ZWANZIGER Musikalische Zeitreisen / Folge 6 In
Infos


DIE WILDEN ZWANZIGER
Zeit
18:00 6:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
Jazz, Blues, Funk zum Mitmachen
Infos
Jazz, Blues, Funk zum Mitmachen
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
QUALITYLAND Von Marc-Uwe Kling Szenisch eingerichtete Lesung In Marc-Uwe Klings QualityLand versorgen Algorithmen
Infos
QUALITYLAND
Hochkomische Kapitalismuskritik vom Feinsten – allerdings frei erfunden. Denn etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder bekannten Marktführern wären rein zufällig.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator
Infos

François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator preist die Hauptstadt der damaligen französischen Kolonie Algerien als Melting Pot aus arabischer Exotik und europäischer Grandezza. Dann folgt der jähe Schnitt in ein Gefängnis. Zwei Wärter schubsen einen jungen Europäer in eine Massenzelle voller Einheimischer. Ein Mitinsasse fragt ihn, warum er hier sei. Als Antwort kommt kühl: „Ich habe einen Araber getötet!“ Der furchtlos Ehrliche hört auf den Namen Mersault (Benjamin Voisin). Der Film entblättert, wie er dort landete. Nach dem Tod seiner Mutter erledigt er ungerührt die Trauerformalitäten. Kurz danach bandelt er mit seiner Bekannten Marie (Rebecca Marder) an. Er stellt ihr seinen Nachbarn Raymond (Pierre Lottin) vor. Der halbseidene Mann, gerüchteweise Zuhälter, neigt zu häuslicher Gewalt. Leidtragende ist Djemila, seine algerische Mätresse. Ihr Bruder Moussa sinnt deshalb auf Rache. Dann lädt Raymond Marie und Mersault in sein Ferienhaus am Meer ein. Plötzlich taucht dort auch Moussa auf. Eines heißen Sommertages erschießt Mersault ihn kaltblütig am Strand – eine seltsam unmotivierte Gräueltat, die er im folgenden Gerichtsprozess weder erklären kann noch will.
„Der Fremde“: Messerscharfe Dramaturgie
Anfangs fremdelt man als Zuschauer mit Mersault, diesem seltsamen Beau ohne Mimik, über dessen Innenleben man gänzlich im Dunkeln tappt. Doch mit fortlaufender Dauer entwickelt die messerscharfe Dramaturgie dieses makellos fotografierten Schwarz-Weiß-Films einen eiskalten Sog. Mersaults Mindset offenbart sich: Schicksalsschläge, Liebesbekundungen und Gewaltausbrüche sind für ihn Lappalien, hält er doch das Leben selbst und die Entscheidungen, die es bereithält, für gänzlich bedeutungslos. Der junge Robert Smith beschrieb diesen existentialistischen Ennui Ende der Siebziger in den Lyrics seines Songs „Killing An Arab“, einer Hommage an Camus: „Whichever I choose, it amounts to the same: Absolutely nothing!“. Die Debüt-Single seiner Band The Cure erklingt folgerichtig während des Abspanns.
„Der Fremde“: Regie: François Ozon. Mit: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Swann Arlaud. 122 Min. Seit 1.1.2026 im Kino
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator
Infos

François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator preist die Hauptstadt der damaligen französischen Kolonie Algerien als Melting Pot aus arabischer Exotik und europäischer Grandezza. Dann folgt der jähe Schnitt in ein Gefängnis. Zwei Wärter schubsen einen jungen Europäer in eine Massenzelle voller Einheimischer. Ein Mitinsasse fragt ihn, warum er hier sei. Als Antwort kommt kühl: „Ich habe einen Araber getötet!“ Der furchtlos Ehrliche hört auf den Namen Mersault (Benjamin Voisin). Der Film entblättert, wie er dort landete. Nach dem Tod seiner Mutter erledigt er ungerührt die Trauerformalitäten. Kurz danach bandelt er mit seiner Bekannten Marie (Rebecca Marder) an. Er stellt ihr seinen Nachbarn Raymond (Pierre Lottin) vor. Der halbseidene Mann, gerüchteweise Zuhälter, neigt zu häuslicher Gewalt. Leidtragende ist Djemila, seine algerische Mätresse. Ihr Bruder Moussa sinnt deshalb auf Rache. Dann lädt Raymond Marie und Mersault in sein Ferienhaus am Meer ein. Plötzlich taucht dort auch Moussa auf. Eines heißen Sommertages erschießt Mersault ihn kaltblütig am Strand – eine seltsam unmotivierte Gräueltat, die er im folgenden Gerichtsprozess weder erklären kann noch will.
„Der Fremde“: Messerscharfe Dramaturgie
Anfangs fremdelt man als Zuschauer mit Mersault, diesem seltsamen Beau ohne Mimik, über dessen Innenleben man gänzlich im Dunkeln tappt. Doch mit fortlaufender Dauer entwickelt die messerscharfe Dramaturgie dieses makellos fotografierten Schwarz-Weiß-Films einen eiskalten Sog. Mersaults Mindset offenbart sich: Schicksalsschläge, Liebesbekundungen und Gewaltausbrüche sind für ihn Lappalien, hält er doch das Leben selbst und die Entscheidungen, die es bereithält, für gänzlich bedeutungslos. Der junge Robert Smith beschrieb diesen existentialistischen Ennui Ende der Siebziger in den Lyrics seines Songs „Killing An Arab“, einer Hommage an Camus: „Whichever I choose, it amounts to the same: Absolutely nothing!“. Die Debüt-Single seiner Band The Cure erklingt folgerichtig während des Abspanns.
„Der Fremde“: Regie: François Ozon. Mit: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Swann Arlaud. 122 Min. Seit 1.1.2026 im Kino
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
05Jan17:15Therapie für Wikinger
Infos
Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben,
Infos

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.
Zeit
17:15 5:15pm(GMT+01:00)
Infos
François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator
Infos

François Ozons Adaption des Romans „L’Étranger“ von Albert Camus (erschienen 1942) beginnt mit Bildern von Algier in den dreißiger Jahren. Ein Moderator preist die Hauptstadt der damaligen französischen Kolonie Algerien als Melting Pot aus arabischer Exotik und europäischer Grandezza. Dann folgt der jähe Schnitt in ein Gefängnis. Zwei Wärter schubsen einen jungen Europäer in eine Massenzelle voller Einheimischer. Ein Mitinsasse fragt ihn, warum er hier sei. Als Antwort kommt kühl: „Ich habe einen Araber getötet!“ Der furchtlos Ehrliche hört auf den Namen Mersault (Benjamin Voisin). Der Film entblättert, wie er dort landete. Nach dem Tod seiner Mutter erledigt er ungerührt die Trauerformalitäten. Kurz danach bandelt er mit seiner Bekannten Marie (Rebecca Marder) an. Er stellt ihr seinen Nachbarn Raymond (Pierre Lottin) vor. Der halbseidene Mann, gerüchteweise Zuhälter, neigt zu häuslicher Gewalt. Leidtragende ist Djemila, seine algerische Mätresse. Ihr Bruder Moussa sinnt deshalb auf Rache. Dann lädt Raymond Marie und Mersault in sein Ferienhaus am Meer ein. Plötzlich taucht dort auch Moussa auf. Eines heißen Sommertages erschießt Mersault ihn kaltblütig am Strand – eine seltsam unmotivierte Gräueltat, die er im folgenden Gerichtsprozess weder erklären kann noch will.
„Der Fremde“: Messerscharfe Dramaturgie
Anfangs fremdelt man als Zuschauer mit Mersault, diesem seltsamen Beau ohne Mimik, über dessen Innenleben man gänzlich im Dunkeln tappt. Doch mit fortlaufender Dauer entwickelt die messerscharfe Dramaturgie dieses makellos fotografierten Schwarz-Weiß-Films einen eiskalten Sog. Mersaults Mindset offenbart sich: Schicksalsschläge, Liebesbekundungen und Gewaltausbrüche sind für ihn Lappalien, hält er doch das Leben selbst und die Entscheidungen, die es bereithält, für gänzlich bedeutungslos. Der junge Robert Smith beschrieb diesen existentialistischen Ennui Ende der Siebziger in den Lyrics seines Songs „Killing An Arab“, einer Hommage an Camus: „Whichever I choose, it amounts to the same: Absolutely nothing!“. Die Debüt-Single seiner Band The Cure erklingt folgerichtig während des Abspanns.
„Der Fremde“: Regie: François Ozon. Mit: Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin, Swann Arlaud. 122 Min. Seit 1.1.2026 im Kino
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
05Jan20:00Die jüngste Tochter (OmU)
Infos
Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem
Infos

Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin- und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.
DIE JÜNGSTE TOCHTER ist eine Adaption des gefeierten autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas aus dem Jahr 2020 und der dritte Spielfilm der französischen Drehbuchautorin und Regisseurin Hafsia Herzi (DU VERDIENST EINE LIEBE, EINE GUTE MUTTER). Mit emotionaler und wahrhaftiger Wucht begleitet der Film das sexuelle Erwachsenwerden einer jungen Frau und ihre Suche nach einem Platz in der Welt. Fast ausschließlich mit Laiendarsteller:innen besetzt, mit Zärtlichkeit und Fingerspitzengefühl inszeniert, aber ohne Scheu vor Tabubrüchen, gelingt Hafsia Herzi ein Instantklassiker des Queer Cinema in der Tradition von Abdellatif Kechiches BLAU IST EINE WARME FARBE, Céline Sciammas PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN und Barry Jenkins MOONLIGHT.
In ihrer ersten Rolle vor der Kamera feiert Nadia Melliti mit ihrer kraftvoll zurückhaltenden, atemberaubenden Darstellung einen fulminanten Einstieg in die Schauspielerei. Bei den 78. Internationalen Filmfestspielen von Cannes, wo der Film bei seiner Uraufführung zwölfminütige Standing Ovations erhielt, wurde sie mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Film gewann außerdem die Queer Palm.
Regie: Hafsia Herzi I mit: Nadia Melliti, Ji-Min Park, Amina Ben Mohamed I Frankreich 2025 I Queeres Drama
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
06Jan17:00Gesangskonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klassen Wolfgang Klose und Olaf Haye
Infos
Studierende der Klassen Wolfgang Klose und Olaf Haye
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem
Infos

Die 17-jährige Fatima ist die jüngste von drei Töchtern einer französisch-algerischen Familie in einem Pariser Vorort. Ihr Lieblingssport ist Fußball, in der Schule hängt sie mit den prahlerischsten Jungs ihrer Klasse ab, und sie hat einen heimlichen festen Freund, der bereits ans Heiraten denkt. Fatima fällt es jedoch zunehmend schwerer zu verbergen, was niemand wissen darf: ihr Herz schlägt für Frauen. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich für sie eine völlig neue Welt. Hin- und hergerissen zwischen Familientradition, Glauben und ihrem Wunsch nach Freiheit muss Fatima ihren eigenen Weg finden.
DIE JÜNGSTE TOCHTER ist eine Adaption des gefeierten autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas aus dem Jahr 2020 und der dritte Spielfilm der französischen Drehbuchautorin und Regisseurin Hafsia Herzi (DU VERDIENST EINE LIEBE, EINE GUTE MUTTER). Mit emotionaler und wahrhaftiger Wucht begleitet der Film das sexuelle Erwachsenwerden einer jungen Frau und ihre Suche nach einem Platz in der Welt. Fast ausschließlich mit Laiendarsteller:innen besetzt, mit Zärtlichkeit und Fingerspitzengefühl inszeniert, aber ohne Scheu vor Tabubrüchen, gelingt Hafsia Herzi ein Instantklassiker des Queer Cinema in der Tradition von Abdellatif Kechiches BLAU IST EINE WARME FARBE, Céline Sciammas PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN und Barry Jenkins MOONLIGHT.
In ihrer ersten Rolle vor der Kamera feiert Nadia Melliti mit ihrer kraftvoll zurückhaltenden, atemberaubenden Darstellung einen fulminanten Einstieg in die Schauspielerei. Bei den 78. Internationalen Filmfestspielen von Cannes, wo der Film bei seiner Uraufführung zwölfminütige Standing Ovations erhielt, wurde sie mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet. Der Film gewann außerdem die Queer Palm.
Regie: Hafsia Herzi I mit: Nadia Melliti, Ji-Min Park, Amina Ben Mohamed I Frankreich 2025 I Queeres Drama
Zeit
17:15 5:15pm(GMT+01:00)
06Jan19:00Jetzt. Wohin. - Meine Reise mit Robert Habeck
Infos
Jetzt. Wohin. - Meine Reise mit Robert Habeck Am 07. Dezember mit Live-Übertragung
Infos

Jetzt. Wohin. – Meine Reise mit Robert Habeck
Am 07. Dezember mit Live-Übertragung eines Gesprächs mit Protagonist Robert Habeck und Regisseur Lars Jessen
JETZT. WOHIN. Meine Reise mit Robert Habeck ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm von Lars Jessen. Der Film blickt hinter die Kulissen des Wahlkampfs 2025 von Robert Habeck – einer Kampagne, die mit großen Erwartungen beginnt und mit deutlichen Einbußen für die GRÜNEN endet. Danach zieht sich Habeck aus der Politik zurück. Kaum ein deutscher Politiker hat in den letzten Jahren mehr Emotionen ausgelöst: Für die einen ist er Hoffnungsträger, für die anderen Projektionsfläche all dessen, was sie an der Gegenwart ablehnen.
Lars Jessen – Filmemacher, Freund, Berater und langjähriger Weggefährte – sucht Antworten: Warum ist es so gekommen? Was ist schiefgelaufen und wie kann progressive Politik in Zeiten von Populismus wieder gelingen?
Auf seiner Suche spricht Jessen mit Menschen, die ihn selbst in den zurück liegenden Jahren begleitet haben: mit Neuro- und Kommunikationswissenschaftler:innen, Denker:innen, Erzähler:innen, Schauspieler:innen, Moderator:innen und Journalist:innen. Darunter Luisa Neubauer, Tobias Krell, Markus Lanz, Jan „Monchi“ Gorkow, Charly Hübner, Maja Göpel, Daniel Günther, Samira El Ouassil, Friedemann Karig, Christian Stöcker, Arun Chaudhary, sowie mit Menschen aus Habecks Politik- und Schulzeit.
Regie: Lars Jessen I Dokumentarfilm I Deutschland 2025
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
06Jan20:00Therapie für Wikinger (OmU)
Infos
Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben,
Infos

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele.
Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
07Jan17:00Violoncellokonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klasse Antoaneta Emanuilova
Infos
Studierende der Klasse Antoaneta Emanuilova
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
08Jan16:00Sonderführung mit Galerist und Co-Kurator Johannes Zielke: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
MERCI, CHÉRIE Musikalische Zeitreisen / Folge 1 Mit Frank Buchwald Jede Zeit hat ihre Lieder
Infos

MERCI, CHÉRIE
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
09Jan19:30Neujahrskonzert der Deutschen Seereederei
Infos
Es spielen Studierende der hmt Rostock, die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Familie Rahe-Stiftung sind. | Eintritt: 16,00 € (erm. 9,00 € für Schüler/-innen, Studierende, Senior-/innen ab 65 Jahre,
Infos
Es spielen Studierende der hmt Rostock, die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Familie Rahe-Stiftung sind. | Eintritt: 16,00 € (erm. 9,00 € für Schüler/-innen, Studierende, Senior-/innen ab 65 Jahre, Schwerbehinderte)
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Infos
MERCI, CHÉRIE Musikalische Zeitreisen / Folge 1 Mit Frank Buchwald Jede Zeit hat ihre Lieder
Infos

MERCI, CHÉRIE
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
09Jan20:00ZWEI MÄNNER GANZ NACKT
Infos
ZWEI MÄNNER GANZ NACKT Komödie von Sébastien Thiéry Regie: Fabian Ranglack Ausstattung: Toto Es spielen: Katja Klemt, Marcus Möller und Peer Roggendorf Alain Kramer ist erfolgreicher Anwalt,
Infos

ZWEI MÄNNER GANZ NACKT
Komödie von Sébastien Thiéry
Regie: Fabian Ranglack
Ausstattung: Toto
Es spielen: Katja Klemt, Marcus Möller und Peer Roggendorf
Alain Kramer ist erfolgreicher Anwalt, Vater von zwei erwachsenen Kindern, und glücklich verheiratet. Eigentlich alles perfekt, bis er eines Tages an der Seite seines Arbeitskollegen Nicolas Prioux aufwacht und zwar splitternackt. Zu Tode erschrocken bedroht er den vermeintlichen und ebenfalls nackten Eindringling mit einem Gewehr, doch auch Prioux kann sich nicht erklären, wie er in Kramers Wohnung gekommen ist …
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
www.mvticket.de/b602shop
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
10Jan10:30Sonnabend-Rundgang: „Kunst und Architektur in der Stadt Rostock“
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock lädt am Sonnabend, den 10. Januar, um 10.30 Uhrzum Stadtrundgang „Kunst und Architektur in der Stadt
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock lädt am Sonnabend, den 10. Januar, um 10.30 Uhrzum Stadtrundgang „Kunst und Architektur in der Stadt Rostock“ ein.
Auf einem 90mintigen Spaziergang durch die Rostocker Innenstadt wird Birgit Wendt auf architektonische Besonderheiten an bekannten Bauten aufmerksam machen. Außerdem werden ausgewählte Skulpturen und Bildwerke erläutert sowie über die Erbauer und Künstler erzählt. Auch die Literatur wird eine Rolle spielen.
Treffpunkt ist das Kröpeliner Tor.
Die Gebühr beträgt 5 Euro (ermäßigt 4 Euro) pro Person.
Der Rundgang ist rollstuhlgerecht.
Zeit
10:30 10:30am(GMT+01:00)
Infos
Es spielen Studierende der hmt Rostock.
Infos
Es spielen Studierende der hmt Rostock.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Infos
JEEPS Komödie von Nora Abdel-Maksoud Seit wenigen Tagen entscheidet nicht mehr die Eierstocklotterie (sprich: die
Infos

JEEPS
Eine hochtourige Klassenkampf-Komödie, nicht nur für eingefleischte Geländewagen-Fans.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
DAS ABSCHIEDSDINNER Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la
Infos

DAS ABSCHIEDSDINNER
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Deutsch von Georg Holzer
Regie: Angelika Zacek
Ausstattung: Toto
Es spielen: Lydia Wilke, Eugen Krößner und Peer Roggendorf
Pierre und Clotilde haben beschlossen, ihr soziales Leben zu entrümpeln! Sie wollen sich von alten Freunden trennen, ohne ein großes Drama daraus zu machen. Ihre Idee: Sie laden Béa und Antoine zum ABSCHIEDSDINNER ein. Es soll ein letzter freundlicher Abend werden … Noch einmal groß auftischen, den besten Wein servieren und von den guten alten Zeiten schwärmen.
Allerdings kommt Antoine allein … Schnell checkt er die Situation und beginnt, um die Freundschaft zu kämpfen. Dabei kommen allerlei unliebsame Wahrheiten auf den Tisch und das Beisammensein entwickelt sich zu einem psychologisch-witzigen Schlagabtausch über Freundschaft, Eitelkeit, Loyalität und die feine Kunst der sozialen Entsorgung.
Das Autorenpaar beleuchtet in dieser feinsinnigen und ironischen Komödie die unterschiedlichen Seiten der in Mode gekommenen Freundschaftsoptimierung.
Reservierungen: Tel.: 0381/ 203 60 84
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder online: http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse ist 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
10Jan20:00Violinabend im Rahmen der Winterserenade
Infos
Studierende der Klasse Prof. Stefan Hempel
Infos
Studierende der Klasse Prof. Stefan Hempel
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
10Jan20:00Holländers Seemannsgarn
Infos
HOLLÄNDERS SEEMANNSGARN Das Meer in Oper, Lied und Shanty Die Frist ist um - gewohnt
Infos

HOLLÄNDERS SEEMANNSGARN
Ein Abend mit Solist:innen des Musiktheater-Ensembles voll großer Oper, Kunstliedern über das Meer und mitreißender Shantys.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
SCHWANENSEE Tanztheater nach der Ballettmusik von Peter Tschaikowsky Schwanensee -
Infos


SCHWANENSEE
Das Volkstheater wird den Klassiker für die ganze Familie auf die Bühne bringen – mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock live im Orchestergraben! Die Tanzcompagnie nimmt die Geschichte neu auf – nicht mit den vielfachen Schwänen im Corps de Ballett der großen Häuser, sondern mit ausdrucksstarken Tanzsolist:innen, mit dem fesselnden Bühnen- und Kostümbild von Claudia Charlotte Burchard und virtuosen Choreografien.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
11Jan17:00Bachelorabschlusskonzert Komposition
Infos
Justus Schalow, Klasse Johannes Borowski, Dr. Julia Deppert-Lang, Prof. Dr. Dr. Benjamin Lang
Infos
Justus Schalow, Klasse Johannes Borowski, Dr. Julia Deppert-Lang, Prof. Dr. Dr. Benjamin Lang
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
DER ABSCHIEDSBRIEF Komödie von Audrey Schebat / Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand
Infos

DER ABSCHIEDSBRIEF
Ein unterhaltsames und zugleich komplexes Kammerspiel für alle Menschen, die schon mal um eine Beziehung gerungen haben.
Zeit
18:00 6:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
11Jan20:00Die Känguru-Chroniken
Infos
Eines Tages klingelt ein Känguru an der Wohnungstür eines mittelmäßig erfolgreichen Kleinkünstlers und möchte sich Eier ausborgen. Als neben den weiteren Zutaten auch noch der
Infos

Eines Tages klingelt ein Känguru an der Wohnungstür eines mittelmäßig erfolgreichen Kleinkünstlers und möchte sich Eier ausborgen. Als neben den weiteren Zutaten auch noch der Herd zur Zubereitung der Eierkuchen fehlt, zieht das Känguru kurzerhand bei ihm ein. In dieser unfreiwilligen Wohngemeinschaft liegt der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – oder eher eines anarchischen Chaos’?
Das Känguru ist überzeugter Kommunist, liebt Schnapspralinen und Nirvana und verachtet den Kapitalismus und die Bourgeoisie. Während sich der Ich-Erzähler mit den Herausforderungen des Kleinkünstler-Alltags herumschlägt, plant das vorlaute Beuteltier den revolutionären Umsturz.
Mit scharfem Witz, anarchischem Humor und einem unbeirrbaren Gespür für absurde Dialoge sind Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken längst Kult. In einer szenisch eingerichteten Lesung hält das Känguru nun Einzug ins Ateliertheater.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
SENTIMENTAL VALUE Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas |
Infos

SENTIMENTAL VALUE
Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | Frankreich, Norwegen 2025 | Drama | Originalsprache: Norwegisch
Ein Film über das, was zwischen Menschen bleibt, wenn Worte fehlen: Joachim Trier verdichtet eine zerbrochene Vater-Tochter-Beziehung zu einem kraftvollen Gefühlsrausch voller Humor, Schmerz und unerwarteter Zärtlichkeit. Ein emotionales Geflecht aus Erinnerung, Versöhnung und ungelebtem Leben, still, tief und erschütternd echt – ein preisgekröntes, vibrierendes Familendrama mit Renate Reinsve und Stellan Skarsgård!
Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav (Stellan Skarsgård) nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang… Mit seiner losen Oslo-Trilogie (REPRISE; OSLO, 31. AUGUST; DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) hat sich Joachim Trier längst zum Dauergast auf dem großen Festivalparkett entwickelt. Nun erweitert er die Reihe mit einer Variation der Themen, die sich durch sein bisheriges Œuvre ziehen, erzählt erneut von Menschen, die sich zwischen Selbstbild und Wirklichkeit zerreiben. Und wenn es um schwierige Familienverhältnisse geht, sind für einen Regisseur aus dem europäischen Norden ab 4. Dezember weder Bergman noch Ibsen sonderlich weit. So überrascht es nicht, dass sich der gefeierte Norweger auf beide bezieht. Am deutlichsten im Namen der Hauptfigur Nora, einer Frau, die im Laufe des lose strukturierten Dramas ihr Verhältnis zum lange abwesenden Vater auf den Prüfstand stellt. Dem Auteur gelingt eine vielschichtige Erzählung über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Er verwandelt Familiengeschichte in ein Spiegelkabinett aus Erinnerung, Film und Schuld – sanft, von großer emotionaler Reife und herzzerreißend ehrlich. Die großartige Renate Reinsve spielt ihre Nora mit stiller Wucht, Skarsgård gibt den alternden Vater und Künstler, der die Welt inszeniert, weil er sie nicht erträgt, mit einer beeindruckenden Bandbreite. Ein leises, leichtfüßiges Meisterwerk, das davon erzählt, wie schwierig es ist, das eigene Leben klar zu betrachten – und wie viel Mut darin liegt, Schmerz offen zu begegnen, ohne ihn zu verklären.
» Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen! « TAZ
» Ein vielschichtiges Meisterwerk! « INDIEWIRE
» Wunderbar! « TIME MAGAZINE
Großer Preis der Jury, Cannes 2025!
Norwegischer Oscar-Kandidat!
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
LOSLASSEN LERNEN
Infos

Leider kann der Mensch nicht aus jeder Schlacht als Sieger hervorgehen. Vor acht Jahren gelang es der achtzigjährigen Marie (Hélène Vincent), den Krebs zu besiegen, doch nun ist die Krankheit zurückgekehrt – diesmal ohne Raum für Hoffnung auf Genesung. Jeder Tag der Frau ist nun ein Kampf, der mit jedem neuen Morgen schwerer und schwerer zu werden verspricht. Marie will ein solches Lebensszenario nicht akzeptieren. Sie beschließt, ihr Leben würdevoll und zu ihren eigenen Bedingungen zu beenden – mittels Sterbehilfe, für die sie in die Schweiz reisen muss. Doch schwieriger als die Fahrt ins Nachbarland erweist sich die Notwendigkeit, all dies ihren Angehörigen zu erzählen: ihrem erwachsenen, in Schulden steckenden Sohn Bruno (David Ayala) und ihrer jugendlichen Enkelin Anna (Juliette Gasquet). Aber Marie wird noch Zeit haben, die richtigen Worte zu finden, denn die kleine Reisegruppe mit dem vor den Teilnehmern verborgenen Ziel macht sich in einem alten Wohnmobil auf den Weg – mit Rudy (Pierre Lottin) am Steuer, Maries Betreuer und Hüter ihres Geheimnisses. Eine Reise, die für Marie die letzte werden soll und die man deshalb nur umso mehr in die Länge ziehen möchte.
Für die Regisseurin und Drehbuchautorin Enya Baroux ist Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter der erste Langspielfilm. Erstmals wurde das Werk im Rahmen des offiziellen Wettbewerbs des französischen Festivals von Alpe d’Huez gezeigt, bei dem die Schauspielerinnen Hélène Vincent und Juliette Gasquet den Preis für die beste weibliche Hauptrolle erhielten. Laut Baroux ist die im Film erzählte Geschichte vom Leben ihrer eigenen Großmutter inspiriert.
Sterbehilfe ist ein delikates und teils tabuisiertes Thema, das nicht nur ein Gespräch über den Tod selbst eröffnet, sondern auch über das Recht des Menschen, Zeit und Umstände seines Abschieds selbst zu bestimmen – sowie über jene, die die Wahl ihres Angehörigen akzeptieren müssen. Auf der Kinoleinwand wird ein solches Gespräch nicht allzu oft geführt, doch wenn, dann oft mit durchdringender Eleganz. Eine interessante Parallele: Vor einigen Jahren veröffentlichte Regisseur François Ozon zu diesem Thema den Film Alles ist gut gegangen, 2024 folgte Wenn der Herbst naht, in dem Hélène Vincent und Pierre Lottin mitspielen – die sich nun am Set von Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter wiedertrafen.
Und doch unterscheidet sich Baroux’ Film trotz der thematischen Nähe grundlegend von der Arbeit ihres Kollegen. Marie ist noch nicht ans Bett gefesselt, auf den ersten Blick wirkt sie gesund und vital, doch die Krankheit erfüllt ihre Tage bereits mit Schmerz. Ihr Tod ist lediglich eine Frage der Zeit und der Umstände, die ihm vorausgehen. Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter versucht weder, die Entscheidung der Protagonistin moralisch zu bewerten, noch konzentriert er sich übermäßig auf die Gefühle ihrer Familie. Es ist die Geschichte einer Frau, die einen kürzeren, aber scheinbar glücklicheren Weg zu ihrem eigenen Tod wählt – und ihr Recht auf einen würdevollen Abschied verteidigt.
Auf angenehmer Leichtigkeit und der Notwendigkeit, die Dinge schlicht anzunehmen, basiert auch die gesamte Erzählweise des Films. Die Form des Roadmovies ermöglicht es Baroux nicht nur, ihre Heldin ein letztes Mal aus den vier Wänden hinauszuführen, sondern auch, dem übermäßigen Tragismus zu entgehen, der dem behandelten Thema so oft eigen ist. Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter ist eine Dramedy, die die offensichtlich traurige Geschichte mit Elementen feinen und unaufdringlichen Humors auflockert – ganz wie im echten Leben, in dem alltägliche Sorgen und weltliche Mühen sich mit komischen Missgeschicken und menschlicher Findigkeit abwechseln. Die Figuren des Films sind überzeichnete Abbilder von Menschen aus dem Umfeld der Regisseurin und doch von nachvollziehbarer Glaubwürdigkeit. Sie können lieben, sich kümmern, wütend werden, zweifeln und trauern – und laden ihr Publikum dazu ein, den Verlust zusammen mit ihnen zu durchleben: jenen Aspekt des menschlichen Lebens, dem früher oder später jeder begegnet. Denn letzten Endes – wenn es um den Tod geht – ist es nicht genau das, was am wichtigsten bleibt? Sich selbst und seinem Publikum in Erinnerung zu rufen, dass das Leben ein endloser Kreislauf ist und einem Ende stets ein neuer Anfang folgt.
Zeit
17:45 5:45pm(GMT+01:00)
12Jan19:00Sentimental Value (OmU)
Infos
SENTIMENTAL VALUE Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas |
Infos

SENTIMENTAL VALUE
Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | Frankreich, Norwegen 2025 | Drama | Originalsprache: Norwegisch
Ein Film über das, was zwischen Menschen bleibt, wenn Worte fehlen: Joachim Trier verdichtet eine zerbrochene Vater-Tochter-Beziehung zu einem kraftvollen Gefühlsrausch voller Humor, Schmerz und unerwarteter Zärtlichkeit. Ein emotionales Geflecht aus Erinnerung, Versöhnung und ungelebtem Leben, still, tief und erschütternd echt – ein preisgekröntes, vibrierendes Familendrama mit Renate Reinsve und Stellan Skarsgård!
Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav (Stellan Skarsgård) nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang… Mit seiner losen Oslo-Trilogie (REPRISE; OSLO, 31. AUGUST; DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) hat sich Joachim Trier längst zum Dauergast auf dem großen Festivalparkett entwickelt. Nun erweitert er die Reihe mit einer Variation der Themen, die sich durch sein bisheriges Œuvre ziehen, erzählt erneut von Menschen, die sich zwischen Selbstbild und Wirklichkeit zerreiben. Und wenn es um schwierige Familienverhältnisse geht, sind für einen Regisseur aus dem europäischen Norden ab 4. Dezember weder Bergman noch Ibsen sonderlich weit. So überrascht es nicht, dass sich der gefeierte Norweger auf beide bezieht. Am deutlichsten im Namen der Hauptfigur Nora, einer Frau, die im Laufe des lose strukturierten Dramas ihr Verhältnis zum lange abwesenden Vater auf den Prüfstand stellt. Dem Auteur gelingt eine vielschichtige Erzählung über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Er verwandelt Familiengeschichte in ein Spiegelkabinett aus Erinnerung, Film und Schuld – sanft, von großer emotionaler Reife und herzzerreißend ehrlich. Die großartige Renate Reinsve spielt ihre Nora mit stiller Wucht, Skarsgård gibt den alternden Vater und Künstler, der die Welt inszeniert, weil er sie nicht erträgt, mit einer beeindruckenden Bandbreite. Ein leises, leichtfüßiges Meisterwerk, das davon erzählt, wie schwierig es ist, das eigene Leben klar zu betrachten – und wie viel Mut darin liegt, Schmerz offen zu begegnen, ohne ihn zu verklären.
» Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen! « TAZ
» Ein vielschichtiges Meisterwerk! « INDIEWIRE
» Wunderbar! « TIME MAGAZINE
Großer Preis der Jury, Cannes 2025!
Norwegischer Oscar-Kandidat!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
12Jan20:00BLUE MONDAY - EIN HAUCH VON NEW YORK
Infos
BLUE MONDAY - EIN HAUCH VON NEW YORK Mit Andreas Pasternack, John R. Carlson und Gästen
Infos
BLUE MONDAY – EIN HAUCH VON NEW YORK
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
12Jan20:00Ein einfacher Unfall (OmU)
Infos
EIN EINFACHER UNFALL ist der neueste Film des renommierten
Infos

EIN EINFACHER UNFALL ist der neueste Film des renommierten Regisseurs Jafar Panahi (Taxi Teheran). Verortet im heutigen Iran löst ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit eine Rachewelle aus. Ausgehend von diesem kleinen Zwischenfall schafft Panahi ein kraftvolles und intensives moralisches Drama, das sich mit verdrängten Traumata, staatlicher Gewalt, Gerechtigkeit und Straflosigkeit auseinandersetzt und dafür bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 mit der Goldene Palmen ausgezeichnet wurde!
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
SENTIMENTAL VALUE Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas |
Infos

SENTIMENTAL VALUE
Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | Frankreich, Norwegen 2025 | Drama | Originalsprache: Norwegisch
Ein Film über das, was zwischen Menschen bleibt, wenn Worte fehlen: Joachim Trier verdichtet eine zerbrochene Vater-Tochter-Beziehung zu einem kraftvollen Gefühlsrausch voller Humor, Schmerz und unerwarteter Zärtlichkeit. Ein emotionales Geflecht aus Erinnerung, Versöhnung und ungelebtem Leben, still, tief und erschütternd echt – ein preisgekröntes, vibrierendes Familendrama mit Renate Reinsve und Stellan Skarsgård!
Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav (Stellan Skarsgård) nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang… Mit seiner losen Oslo-Trilogie (REPRISE; OSLO, 31. AUGUST; DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) hat sich Joachim Trier längst zum Dauergast auf dem großen Festivalparkett entwickelt. Nun erweitert er die Reihe mit einer Variation der Themen, die sich durch sein bisheriges Œuvre ziehen, erzählt erneut von Menschen, die sich zwischen Selbstbild und Wirklichkeit zerreiben. Und wenn es um schwierige Familienverhältnisse geht, sind für einen Regisseur aus dem europäischen Norden ab 4. Dezember weder Bergman noch Ibsen sonderlich weit. So überrascht es nicht, dass sich der gefeierte Norweger auf beide bezieht. Am deutlichsten im Namen der Hauptfigur Nora, einer Frau, die im Laufe des lose strukturierten Dramas ihr Verhältnis zum lange abwesenden Vater auf den Prüfstand stellt. Dem Auteur gelingt eine vielschichtige Erzählung über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Er verwandelt Familiengeschichte in ein Spiegelkabinett aus Erinnerung, Film und Schuld – sanft, von großer emotionaler Reife und herzzerreißend ehrlich. Die großartige Renate Reinsve spielt ihre Nora mit stiller Wucht, Skarsgård gibt den alternden Vater und Künstler, der die Welt inszeniert, weil er sie nicht erträgt, mit einer beeindruckenden Bandbreite. Ein leises, leichtfüßiges Meisterwerk, das davon erzählt, wie schwierig es ist, das eigene Leben klar zu betrachten – und wie viel Mut darin liegt, Schmerz offen zu begegnen, ohne ihn zu verklären.
» Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen! « TAZ
» Ein vielschichtiges Meisterwerk! « INDIEWIRE
» Wunderbar! « TIME MAGAZINE
Großer Preis der Jury, Cannes 2025!
Norwegischer Oscar-Kandidat!
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
13Jan17:45Ein einfacher Unfall
Infos
EIN EINFACHER UNFALL ist der neueste Film des renommierten
Infos

EIN EINFACHER UNFALL ist der neueste Film des renommierten Regisseurs Jafar Panahi (Taxi Teheran). Verortet im heutigen Iran löst ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit eine Rachewelle aus. Ausgehend von diesem kleinen Zwischenfall schafft Panahi ein kraftvolles und intensives moralisches Drama, das sich mit verdrängten Traumata, staatlicher Gewalt, Gerechtigkeit und Straflosigkeit auseinandersetzt und dafür bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 mit der Goldene Palmen ausgezeichnet wurde!
Zeit
17:45 5:45pm(GMT+01:00)
13Jan19:00Der 13. wundervolle Überraschungsfilm (OmU)
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Infos
LOSLASSEN LERNEN
Infos

Leider kann der Mensch nicht aus jeder Schlacht als Sieger hervorgehen. Vor acht Jahren gelang es der achtzigjährigen Marie (Hélène Vincent), den Krebs zu besiegen, doch nun ist die Krankheit zurückgekehrt – diesmal ohne Raum für Hoffnung auf Genesung. Jeder Tag der Frau ist nun ein Kampf, der mit jedem neuen Morgen schwerer und schwerer zu werden verspricht. Marie will ein solches Lebensszenario nicht akzeptieren. Sie beschließt, ihr Leben würdevoll und zu ihren eigenen Bedingungen zu beenden – mittels Sterbehilfe, für die sie in die Schweiz reisen muss. Doch schwieriger als die Fahrt ins Nachbarland erweist sich die Notwendigkeit, all dies ihren Angehörigen zu erzählen: ihrem erwachsenen, in Schulden steckenden Sohn Bruno (David Ayala) und ihrer jugendlichen Enkelin Anna (Juliette Gasquet). Aber Marie wird noch Zeit haben, die richtigen Worte zu finden, denn die kleine Reisegruppe mit dem vor den Teilnehmern verborgenen Ziel macht sich in einem alten Wohnmobil auf den Weg – mit Rudy (Pierre Lottin) am Steuer, Maries Betreuer und Hüter ihres Geheimnisses. Eine Reise, die für Marie die letzte werden soll und die man deshalb nur umso mehr in die Länge ziehen möchte.
Für die Regisseurin und Drehbuchautorin Enya Baroux ist Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter der erste Langspielfilm. Erstmals wurde das Werk im Rahmen des offiziellen Wettbewerbs des französischen Festivals von Alpe d’Huez gezeigt, bei dem die Schauspielerinnen Hélène Vincent und Juliette Gasquet den Preis für die beste weibliche Hauptrolle erhielten. Laut Baroux ist die im Film erzählte Geschichte vom Leben ihrer eigenen Großmutter inspiriert.
Sterbehilfe ist ein delikates und teils tabuisiertes Thema, das nicht nur ein Gespräch über den Tod selbst eröffnet, sondern auch über das Recht des Menschen, Zeit und Umstände seines Abschieds selbst zu bestimmen – sowie über jene, die die Wahl ihres Angehörigen akzeptieren müssen. Auf der Kinoleinwand wird ein solches Gespräch nicht allzu oft geführt, doch wenn, dann oft mit durchdringender Eleganz. Eine interessante Parallele: Vor einigen Jahren veröffentlichte Regisseur François Ozon zu diesem Thema den Film Alles ist gut gegangen, 2024 folgte Wenn der Herbst naht, in dem Hélène Vincent und Pierre Lottin mitspielen – die sich nun am Set von Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter wiedertrafen.
Und doch unterscheidet sich Baroux’ Film trotz der thematischen Nähe grundlegend von der Arbeit ihres Kollegen. Marie ist noch nicht ans Bett gefesselt, auf den ersten Blick wirkt sie gesund und vital, doch die Krankheit erfüllt ihre Tage bereits mit Schmerz. Ihr Tod ist lediglich eine Frage der Zeit und der Umstände, die ihm vorausgehen. Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter versucht weder, die Entscheidung der Protagonistin moralisch zu bewerten, noch konzentriert er sich übermäßig auf die Gefühle ihrer Familie. Es ist die Geschichte einer Frau, die einen kürzeren, aber scheinbar glücklicheren Weg zu ihrem eigenen Tod wählt – und ihr Recht auf einen würdevollen Abschied verteidigt.
Auf angenehmer Leichtigkeit und der Notwendigkeit, die Dinge schlicht anzunehmen, basiert auch die gesamte Erzählweise des Films. Die Form des Roadmovies ermöglicht es Baroux nicht nur, ihre Heldin ein letztes Mal aus den vier Wänden hinauszuführen, sondern auch, dem übermäßigen Tragismus zu entgehen, der dem behandelten Thema so oft eigen ist. Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter ist eine Dramedy, die die offensichtlich traurige Geschichte mit Elementen feinen und unaufdringlichen Humors auflockert – ganz wie im echten Leben, in dem alltägliche Sorgen und weltliche Mühen sich mit komischen Missgeschicken und menschlicher Findigkeit abwechseln. Die Figuren des Films sind überzeichnete Abbilder von Menschen aus dem Umfeld der Regisseurin und doch von nachvollziehbarer Glaubwürdigkeit. Sie können lieben, sich kümmern, wütend werden, zweifeln und trauern – und laden ihr Publikum dazu ein, den Verlust zusammen mit ihnen zu durchleben: jenen Aspekt des menschlichen Lebens, dem früher oder später jeder begegnet. Denn letzten Endes – wenn es um den Tod geht – ist es nicht genau das, was am wichtigsten bleibt? Sich selbst und seinem Publikum in Erinnerung zu rufen, dass das Leben ein endloser Kreislauf ist und einem Ende stets ein neuer Anfang folgt.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als
Infos
An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Sechzig Jahre später hat er seine größten Erfolge als Filmregisseur längst gefeiert und liegt auf der Couch seiner Dottoressa in Rom. Er mutmaßt und fabuliert seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent führt, von Odessa über Konstantinopel und Warna in Bulgarien bis nach Rom.
Katerina Poladjan wurde in Moskau geboren, wuchs in Rom und Wien auf und lebt in Deutschland. Sie schreibt Theatertexte und Essays, auf ihr Prosadebüt »In einer Nacht, woanders« folgte »Vielleicht Marseille« und gemeinsam mit Henning Fritsch schrieb sie den literarischen Reisebericht »Hinter Sibirien«. Sie war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert wie auch für den European Prize of Literature und nahm 2015 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt teil. Für »Hier sind Löwen« erhielt sie Stipendien des Deutschen Literaturfonds, des Berliner Senats und von der Kulturakademie Tarabya in Istanbul. 2021 wurde sie mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet. Mit »Zukunftsmusik« stand Katerina Poladjan auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 und wurde mit dem Rheingau Literatur Preis 2022 ausgezeichnet. Katerina Poladjan wurde 2025 mit dem »Großen Preis des Deutschen Literaturfonds« geehrt.
Karten: 12 €/10 € erm.* (Vorverkauf in der anderen Buchhandlung)
*Ermäßigung für Mitglieder des Literaturhaus Rostock e.V.
WarnowPass-Inhaber:innen und Schüler:innen an der Abendkasse: 5 € (Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de)
Studierende der Universität Rostock & der HMT Rostock erhalten freien Eintritt. Rechtzeitige Anmeldung unter: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: andere buchhandlung, Wismarsche Str. 6/7, 18057 Rostock
In Kooperation mit der anderen buchhandlung und der Universität Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
20:16 8:16pm(GMT+01:00)
Organizer

Literaturhaus Rostock
14Jan10:00Bookcrossing in Rostock Eine literarische Schnitzeljagd durch die Hansestadt
Infos
Bookcrossing ist eine globale Bewegung, die Bücher als Botschafter durch die Welt reisen lässt. Ziel
Infos


Bookcrossing ist eine globale Bewegung, die Bücher als Botschafter durch die Welt reisen lässt. Ziel ist es, Menschen zusammenzubringen, das Lesen zu fördern und dabei die Stadt als lebendigen Leseraum zu erleben. Vom 14. bis 17. Januar 2026 laden wir dazu ein, sich in unterschiedlichen Stadtteilen Rostocks auf die Suche nach Büchern zu begeben – egal, ob als rasante Schnitzeljagd oder als gemütlicher Spaziergang durch den urbanen Raum.
Wie immer dürfen die Bücher gefunden, gelesen und unter: www.bookcrossing.com wieder freigelassen werden ODER im eigenen Bücherregal landen! Die Teilnahme ist frei.
Nähere Informationen zu den Auslegeorten findet ihr vom 14. bis 17. Januar tagesaktuell auf unseren Social Media Kanälen.
In Kooperation mit: Stadtbibliothek Rostock, Hugendubel Rostock, Zukunftsladen, Stadtteil- und Begegnungszentrum/Mehrgenerationenhaus »T’winkelhus« & Literaturhaus Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
10:00 10:00am(GMT+01:00)
Organizer

Literaturhaus Rostock
15Jan16:00Kuratorinnenführung: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende und Frühstudierende der Klasse Prof. Ulrike Bals
Infos
Studierende und Frühstudierende der Klasse Prof. Ulrike Bals
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Ernst Pradel: »Dort im Osten, dort
Infos

Ernst Pradel: »Dort im Osten, dort irgendwo«
Lesung & Gespräch | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
Wie bringt man Geschichte zum Sprechen, damit man sie versteht? Der Rostocker Autor Ernst Pradel hat sich in seinem Debüt auf die Suche nach seinen Wurzeln begeben, die in Schlesien, dem kaiserlichen Österreich, Polen und Mecklenburg liegen. In literarischen Versatzstücken erzählt er seine Geschichte und die seiner Familie seit den 1930er Jahren bis zur Ankunft im vereinten Deutschland und am Ufer der Warnow. Oft sind es kleine Begebenheiten, in denen sich die Zusammenhänge von großer Geschichte und privaten Schicksalen enthüllen. Das Erzählen ist getragen von einer Menschenfreundlichkeit, die sich den »kleinen« Leuten und ihren unerzählten Lebensläufen zuwendet – ein Buch, das dazu einlädt, ins Gespräch zu kommen über Geschichte und Gegenwart.Eintritt frei/Spenden willkommen
Ort: Café im Stadtteilbüro Lichtenhagen, Am Lichtenhäger Brink 10, 18109 Rostock
Eine Kooperation mit dem Stadtteilbüro Lichtenhagen, dem Unser Lichtenhagen e.V. und dem Literaturhaus Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
Konzert mit Schülerinnen und Schülern des Netzwerks der Young Academy Rostock
Infos
Konzert mit Schülerinnen und Schülern des Netzwerks der Young Academy Rostock
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
16Jan19:30Stolz und Vorurteil* (*oder so)
Infos
STOLZ UND VORURTEIL* (*ODER SO) Komödie von Isobel McArthur / Nach Jane Austen Deutsch von Silke Pfeiffer
Infos

STOLZ UND VORURTEIL* (*ODER SO)
Komödie von Isobel McArthur / Nach Jane Austen
Deutsch von Silke Pfeiffer
Es ist kompliziert. Mrs. Bennet hat fünf Töchter, die sie dringend an den Mann bringen muss. Wie es das patriarchale Erbrecht vorsieht, muss sich zumindest eine der Töchter einen standesgemäßen Junggesellen angeln, um das Erbe der Familie zu sichern. Als der außergewöhnlich liebenswürdige und zudem außerordentlich vermögende Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht, scheint das Glück zum Greifen nah. Auf dem Stadtball heißt es dann: Unterhalten! Tanzen! Singen! Während es zwischen Jane und Bingley zu funken beginnt, gerät die stolze Elizabeth mit dem schnöseligen Mr. Darcy aneinander. Auf dem Weg zum Happy End sind natürlich noch zahlreiche Missverständnisse auszuräumen, verletzte Eitelkeiten zu verarzten und emotionale Verwicklungen zu entwirren.
In Isobel McArthurs gefeierter Neufassung von Jane Austens Romanklassiker Stolz und Vorurteil ergreifen fünf Dienstmädchen endlich das Wort und erzählen modern, temporeich und witzig eine Geschichte über ökonomische Abhängigkeiten und weibliche Selbstbestimmung. Hier trifft Jane Austen auf Popkultur, und wenn die Gefühle überhandnehmen, wird zum Mikrofon gegriffen und gesungen.
Mit der Komödie ‚Stolz und Vorurteil* (*oder so)‘ landete das Volkstheater zur Eröffnung der Schauspielsaison einen Volltreffer. Getroffen hat da ein wahrhaft wild aufspielendes Quintett entfesselter Komödiantinnen in 18 Rollen nicht nur die Lachmuskeln des amüsierwilligen Publikums, sondern auch einen Nerv.
(Dietrich Pätzold, Ostsee-Zeitung)
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 35 Minuten, eine Pause
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
RISSE-Lesung: Heft 55 »WAHNSINN« und Sonderheft 12 »Wolfgang Gabler« Präsentation
Infos

RISSE-Lesung: Heft 55 »WAHNSINN« und Sonderheft 12 »Wolfgang Gabler«
Präsentation des 55. Heftes der RISSE zum Thema »WAHNSINN« und des Sonderheftes 12 »Wolfgang Gabler«
Die Risse – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern veröffentlicht seit 1998 in halbjährlich erscheinenden Heften neue Literatur aus MV und blickt im literaturkritischen Teil mit Essays, Interviews und Rezensionen auf die Literatur im deutschsprachigen Raum.Heft 55 der Risse ist des Wahnsinns fette Beute: Irre und ver-rückte Texte von Steffen M. Diebold, Jürgen Landt, Bertram Reinecke, Holger Lehmann, Marion Skepenat, Kai Pohl, Carola Weider und Ron Winkler nähern sich dem Phänomen Wahn-Sinn.
Sonderheft 12 widmet sich mit Texten von Freund:innen, Kolleg:innen, Autor:innen und Wegbegleiter:innen dem Wirken von Wolfgang Gabler (1954–2024), der als Redakteur, Lektor und Kritiker sowie mit seiner ganzen Persönlichkeit dieser Zeitschrift Profil gab.
Es lesen: Ron Winkler, Roland Gutsch und Dietmar Guth
Eintritt frei/Spenden willkommen
Ort: Literaturhaus Rostock (im Möckelsaal im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Veranstaltung der Zeitschrift RISSE in Kooperation mit dem Literaturhaus Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Infos
DAS ABSCHIEDSDINNER Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la
Infos

DAS ABSCHIEDSDINNER
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Deutsch von Georg Holzer
Regie: Angelika Zacek
Ausstattung: Toto
Es spielen: Lydia Wilke, Eugen Krößner und Peer Roggendorf
Pierre und Clotilde haben beschlossen, ihr soziales Leben zu entrümpeln! Sie wollen sich von alten Freunden trennen, ohne ein großes Drama daraus zu machen. Ihre Idee: Sie laden Béa und Antoine zum ABSCHIEDSDINNER ein. Es soll ein letzter freundlicher Abend werden … Noch einmal groß auftischen, den besten Wein servieren und von den guten alten Zeiten schwärmen.
Allerdings kommt Antoine allein … Schnell checkt er die Situation und beginnt, um die Freundschaft zu kämpfen. Dabei kommen allerlei unliebsame Wahrheiten auf den Tisch und das Beisammensein entwickelt sich zu einem psychologisch-witzigen Schlagabtausch über Freundschaft, Eitelkeit, Loyalität und die feine Kunst der sozialen Entsorgung.
Das Autorenpaar beleuchtet in dieser feinsinnigen und ironischen Komödie die unterschiedlichen Seiten der in Mode gekommenen Freundschaftsoptimierung.
Reservierungen: Tel.: 0381/ 203 60 84
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder online: http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse ist 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende der Klasse Prof. Natalie Clein
Infos
Studierende der Klasse Prof. Natalie Clein
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
17Jan17:00Violoncellokonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klasse Kosuke Yoshikawa
Infos
Studierende der Klasse Kosuke Yoshikawa
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
17Jan20:00ZWEI MÄNNER GANZ NACKT
Infos
ZWEI MÄNNER GANZ NACKT Komödie von Sébastien Thiéry Regie: Fabian Ranglack Ausstattung: Toto Es spielen: Katja Klemt, Marcus Möller und Peer Roggendorf Alain Kramer ist erfolgreicher Anwalt,
Infos

ZWEI MÄNNER GANZ NACKT
Komödie von Sébastien Thiéry
Regie: Fabian Ranglack
Ausstattung: Toto
Es spielen: Katja Klemt, Marcus Möller und Peer Roggendorf
Alain Kramer ist erfolgreicher Anwalt, Vater von zwei erwachsenen Kindern, und glücklich verheiratet. Eigentlich alles perfekt, bis er eines Tages an der Seite seines Arbeitskollegen Nicolas Prioux aufwacht und zwar splitternackt. Zu Tode erschrocken bedroht er den vermeintlichen und ebenfalls nackten Eindringling mit einem Gewehr, doch auch Prioux kann sich nicht erklären, wie er in Kramers Wohnung gekommen ist …
Reservierungen: 0381/ 203 60 84
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online:
www.mvticket.de/b602shop
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Infos
Studierende aller Klavierklassen
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
17Jan20:00WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST)
Infos
WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST) Komödie von Samantha Ellis / Deutsch von Silke Pfeiffer
Infos

WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST)
Denn hier wird’s knifflig: Steves Mutter ist überzeugte Feministin und hat ihren Sohn im Frauenfriedenscamp kurz FFC großgezogen. Kates Vater ist vom alten Schlag und hält an klassischen Rollenbildern fest. Während sich die Eltern überraschend gut verstehen, vielleicht sogar etwas zu gut, geraten Kate und Steve ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit heftig aneinander, bis plötzlich alles auf der Kippe steht.
Diese rasante Zwei-Personen-Komödie springt musikalisch pointiert und mit viel Humor durch Generationen, Rollen und Beziehungskonzepte und nimmt die Widersprüche moderner Weiblichkeit ebenso lustvoll auseinander wie die Frage, ob ein Mann wirklich Feminist sein kann.
In der Inszenierung von Christina Gegenbauer wird daraus eine feministische Rom-Com für die Bühne, temporeich, witzig und mit poppigen Schnitten.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
18Jan17:00Fagottkonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klasse Prof. David Petersen
Infos
Studierende der Klasse Prof. David Petersen
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
18Jan18:00WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST)
Infos
WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST) Komödie von Samantha Ellis / Deutsch von Silke Pfeiffer
Infos

WIE ANGELT MAN SICH EINEN FEMINISTEN? (HOW TO DATE A FEMINIST)
Denn hier wird’s knifflig: Steves Mutter ist überzeugte Feministin und hat ihren Sohn im Frauenfriedenscamp kurz FFC großgezogen. Kates Vater ist vom alten Schlag und hält an klassischen Rollenbildern fest. Während sich die Eltern überraschend gut verstehen, vielleicht sogar etwas zu gut, geraten Kate und Steve ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit heftig aneinander, bis plötzlich alles auf der Kippe steht.
Diese rasante Zwei-Personen-Komödie springt musikalisch pointiert und mit viel Humor durch Generationen, Rollen und Beziehungskonzepte und nimmt die Widersprüche moderner Weiblichkeit ebenso lustvoll auseinander wie die Frage, ob ein Mann wirklich Feminist sein kann.
In der Inszenierung von Christina Gegenbauer wird daraus eine feministische Rom-Com für die Bühne, temporeich, witzig und mit poppigen Schnitten.
Zeit
18:00 6:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
18Jan18:2514:252. KAMMERKONZERT / KALEIDOSKOP
Infos
2. KAMMERKONZERT / KALEIDOSKOP Edward Elgar, Johannes Brahms, Paul Hindemith, Gabriel Fauré Violine: Sarabeth Guerra Klavier: Christina Noe
Infos
2. KAMMERKONZERT / KALEIDOSKOP
Klavier: Christina Noe
Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 G-Dur op. 78
Paul Hindemith: Sonate Es-Dur op. 11 Nr. 1
Gabriel Fauré: Sonate Nr. 1 A-Dur op. 13
Zeit
18:25 6:25pm - 2:25pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
18Jan20:00DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN
Infos
DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN Komödie von Volker Heymann Mit Angela Schlabinger, Lydia Wilke und Peer
Infos

DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN
Komödie von Volker Heymann
Mit Angela Schlabinger, Lydia Wilke und Peer Roggendorf
um 18:00 Uhr in der BÜHNE 602
Kein Geburtstag wurde so häufig gefeiert wie der 90. von Miss Sophie mit ihrem Butler James.
Der Theaterautor Volker Heymann hat ein abendfüllendes Theaterstück mit und um den legendären Sketch Dinner for One geschrieben.
Eine Theaterregisseurin hält ein Vorsprechen ab für die Rollen der Miss Sophie und des Butlers James. Es bewerben sich Elvira und Klaus, ein unsägliches Katastrophen-Duo, die auf der Bühne eine aberwitzige Profilneurose ausleben. Rollen und Privates gehen wild durcheinander. Eben noch in seliger Harmonie James und Miss Sophie, im nächsten Moment ein zänkisches Ehepaar, das sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Für den Regisseur eine harte Nuss. Doch am Ende raufen sich alle zusammen und bringen den Sketch Dinner for One über die Bühne, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Allerdings kann die Regisseurin nicht verhindern, dass die beiden Neurotiker dabei etwas aus dem Ruder laufen …
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
19Jan16:00Sorda – Der Klang der Welt
Infos
SORDA - DER KLANG DER WELT Regie: Eva Libertad | Darsteller:
Infos

SORDA – DER KLANG DER WELT
Regie: Eva Libertad | Darsteller: Míriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario | Spanien 2025 | Drama | Originalsprache: Spanisch
Ángela, eine gehörlose Frau, und ihr hörender Partner freuen sich auf ihr Kind – doch Ángela beginnt sich zu fürchten vor dieser Aufgabe, ihre Tochter großzuziehen in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist. Kraftvolles Drama.
Ángela (Miriam Garlo) ist gehörlos, Héctor (Álvaro Cervantes) hörend, ein junges Paar, fröhlich und verliebt, umso mehr, als sie ihr erstes Kind erwarten. Ona soll es heißen, ein Mädchen. Doch je näher der Tag der Geburt rückt, desto unruhiger wird Ángela. Wie soll sie sich um Ona kümmern? Wird Ona hören wie Héctor oder sein wie sie? Ihre kleine, beschützte Welt, die sich Ángela und Héctor geschaffen haben, bekommt Risse. Sie müssen es noch einmal versuchen. In der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte… Aufmerksam und ungeschönt, zärtlich und immer auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten erzählt Autorin und Regisseurin Eva Libertad von der ungeahnten Herausforderung, als gehörlose Frau ein Kind in einer Welt voller Barrieren zu bekommen, von Begegnungen und Missverständnissen, Respekt und Verschiedenheit, von Liebe und Zerreißproben. Das einfühlsame Drama berührt leise, aber eindringlich – ein Film über das Hören, das Verstehen und die leisen Spannungen zwischen Nähe und Anderssein.
Publikumspreis im Panorama der Berlinale 2025 & Bester Film, Filmfestival Seattle!
Schauspielpreise für Garlo & Cervantes, Filmfestival Málaga!
Die deutsche Version und die OmU-Fassung werden mit erweiterten deutschen Untertiteln gezeigt, die Hinweise auf Geräusche und Musik enthalten!
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
EIN RÜCKZUGSRAUM Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten
Infos

Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten der Universität, kaum älter als sechs Jahrzehnte. In Ildikó Enyedis neuem Film „Silent Friend“ wird er zu einem uralten Wesen, zu einem Zeugen von Jahrhunderten, zu einem Freund. Das mag pathetisch klingen, doch was Enyedi hier gelingt, ist weniger eine symbolhafte Überhöhung als vielmehr eine stille Einladung, unsere eigene Perspektive zu verschieben.
Der Film entfaltet sich in drei Episoden, die lose miteinander verbunden sind und dennoch eine erstaunliche innere Kohärenz besitzen. 1908 entdeckt die erste Studentin der Marburger Universität, gespielt von Luna Wedler, durch die Linse ihrer Kamera eine Ordnung im Kleinen, im Blatt, im Pflanzengewebe. In einer Zeit, in der Frauen im Hörsaal noch eine Sensation sind, wird ihr Blick auf die Pflanzenwelt zugleich zu einem Akt der Emanzipation. 1972 folgt die Geschichte eines jungen Studenten, der über eine einfache Geranie zu einer fast existenziellen Erfahrung findet. Es ist eine Episode voller Sanftheit, getragen vom Gefühl der 70er-Jahre: Aufbruch, Experiment, ein vorsichtiger Widerstand gegen Konventionen.
2020 schließlich, mitten in der Corona-Pandemie, begegnen wir einem Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung). Er erforscht die Hirnaktivitäten von Babys und richtet plötzlich seine wissenschaftliche Neugier auf den Baum. Im selben Zeitraum tritt auch Dr. Alice Sauvage (Léa Seydoux) auf, eine weltbekannte Botanikerin, die gemeinsam mit dem brillanten Neurobiologen versucht, die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Mensch und Pflanze zu erforschen, insbesondere zu jenem Ginkgo, der das Zentrum der Geschichte bildet.
Was als rationales Experiment beginnt, öffnet sich zu etwas Rätselhafterem: eine leise, intime Begegnung mit einem Lebewesen, das nicht spricht, nicht antwortet, aber da ist. Enyedi erzählt diese Geschichten mit größter Ruhe, mit einem Gespür für das Unspektakuläre, das sich allmählich in etwas Großes verwandelt. Die Kamera verweilt auf Details: das Zittern eines Blattes im Wind, die feinen Linien einer Pflanzenstruktur, das changierende Licht zwischen den Jahreszeiten. Es ist ein Kino der Wahrnehmung, das den Zuschauer nicht mit Handlung überfällt, sondern ihn einlädt, langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
Manche Szenen wirken wie aus einer Naturdokumentation, andere erinnern an testhafte 4K-Bilder, die technische Perfektion mit hypnotischer Ruhe verbinden. Doch in dieser Spannung liegt die Kraft: Das Alltägliche wird ungewöhnlich, das scheinbar Nebensächliche rückt in den Mittelpunkt. Ein zentrales Motiv des Films ist die Wissenschaft, allerdings nicht in ihrer nüchternen, messenden Form, sondern als Neugier, als kindliche Lust am Entdecken. Der Film feiert die Forschung als eine Art Poesie, die nicht alle Antworten kennt, aber Fragen stellt. Dass eine Pflanze uns letztlich fremd bleibt, dass wir nie wissen werden, „wie es ist, ein Baum zu sein“, wird nicht als Scheitern verstanden, sondern als Chance. Wir erkennen uns in unserer Begrenztheit, und genau darin liegt Würde.
Die Starbesetzung mit Tony Leung und Léa Seydoux sorgt für internationale Aufmerksamkeit. Leung, der sonst oft in stillen, melancholischen Rollen brilliert, bringt hier eine fast ungewohnte Verletzlichkeit ein: ein Forscher, der den eigenen Halt verliert, während er versucht, den Baum zu „verstehen“. Seydoux spielt zurückgenommen, beinahe spröde, auch das ein kluger Kontrapunkt zu ihrer sonstigen Leinwandpräsenz. Und doch: Die eigentliche Hauptrolle gehört dem Ginkgo. Die Schauspieler, so bekannt sie sein mögen, treten zurück, lassen den Raum offen für die eigentliche Begegnung zwischen Mensch und Natur. Auch die deutschen Darsteller können durch die Bank weg mit dem internationalen Staraufgebot mithalten.
Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist Silent Friend kein leichtes Kino. Manche Episoden enden abrupt, zwei der drei Geschichten bleiben ohne klare Auflösung. Aber auch das entspricht der Haltung: Das Leben kennt selten perfekte Schlüsse. Am Ende bleibt das Gefühl, ein Stück Weg mit diesen Figuren gegangen zu sein. Für manche mag das ermüdend sein, für andere ist es vielleicht eines der poetischsten Werke des Jahres: Eine Einladung zum Innehalten in einer Welt, die sich immer schneller dreht. Enyedi hat keinen politischen Film gedreht, sondern einen Rückzugsraum geschaffen, in dem Fragen nach Zugehörigkeit, Vergänglichkeit und Verbundenheit leise gestellt werden. Dass dies gerade jetzt, in Zeiten der Unsicherheit, eine besondere Wirkung entfaltet, ist kein Zufall.
Am Ende steht dieser Baum. Verwurzelt in Marburg, größer gemacht durch Spezialeffekte, aber immer doch er selbst. Er überdauert Generationen, Ideen, Ideologien. Während die Figuren kommen und gehen, forschen, lieben, scheitern, wächst er einfach weiter. Silent Friend ist damit mehr als nur ein Film über Natur: Es ist ein Film über unser Menschsein, über unsere Fragilität und unsere Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören.
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
19Jan17:00Im Schatten des Orangenbaums (OmU)
Infos
ERZÄHLEN, WAS GESCHAH In ihrem tragikomischen
Infos

In ihrem tragikomischen Langfilmdebüt „Willkommen in Amerika“ (2009) erzählte die 1976 geborene Drehbuchautorin und Regisseurin Cherien Dabisvon einer alleinerziehenden palästinensischen Mutter, die voller Hoffnung mit ihrem adoleszenten Sohn nach Illinois immigriert. Die wunderbar feinfühlige Indie-Perle fand damals in den USA deutlich mehr Beachtung als in Deutschland, wo sie lediglich auf einigen wenigen Festivals präsentiert wurde.
Nach einem weiteren Film (May in the Summer aus dem Jahr 2013), in dem sie selbst die Hauptrolle übernahm, und zahlreichen TV-Arbeiten liefert Dabis nun mit Im Schatten des Orangenbaums ein auf historischen Ereignissen und persönlichen Erfahrungen basierendes Familiendrama, das drei Generationen umspannt. Das Werk beginnt im besetzten Westjordanland im Jahr 1988. Bei einer Demonstration gegen die israelische Besatzung zieht sich der jugendliche Noor (Muhammad Abed Elrahman) schwere Verletzungen zu. Seine Mutter Hanan (verkörpert von Dabis selbst) schildert daraufhin die Geschichte ihrer Familie.
Sie werde erzählen, wer ihr Sohn sei, sagt Hanan. Es wirkt, als richte die Figur ihren Blick dabei direkt in die Kamera. Wir werden quasi persönlich adressiert, wodurch der Film klarmacht, dass dies keine Erzählung ist, die sich nebenbei, ohne große Aufmerksamkeit verfolgen lässt. Vielmehr ist es der Einstieg in ein Epos, das auf die Erlebnisse von Noors Großvater Sharif (Adam Bakri) in Jaffa im Jahr 1948 zurückschaut und sich dann durch die Dekaden bis zum Anfangspunkt des Films bewegt und schließlich im Jahr 2022 landet.
Wir lernen Sharifs Frau Munira (Maria Zreik) und die vier gemeinsamen Kinder kennen – darunter Hanans zukünftiger Ehemann und Noors Vater Salim (in jung: Salah Al Din; später: Saleh Bakri). In einer zunächst harmonisch anmutenden Sequenz sitzt die Familie am Esstisch und redet über Poesie, als plötzlich durch einen Bombenangriff die schreckliche Realität des Krieges in den Alltag einschlägt. Sharif will Jaffa nicht verlassen; er möchte das Haus und den familiären Orangenhain nicht zurücklassen. Bald wird er jedoch verhaftet.
An anderer Stelle hält Dabis fest, wie der kleine Noor (Sanad Alkabareti) in den 1970er Jahren mitansehen muss, wie sein Vater auf dem Nachhauseweg von einem israelischen Soldaten gedemütigt wird – was entscheidend dazu beiträgt, dass er sich als Teenager radikalisiert. Der Film veranschaulicht, was generationsübergreifende Traumata anrichten können, wehrt sich aber gegen eine durchweg pessimistische Sicht und ist nicht daran interessiert, Hass zu schüren. „Menschlichkeit ist eine Form des Widerstands“, heißt es in einer Szene. Durch die komplex gezeichneten Figuren, die voller Angst sind und dennoch die Hoffnung nicht aufgeben wollen, wird Im Schatten des Orangenbaums zu einem mitreißenden Film.
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende der Klassen Bertold Stecher, Julie Bonde und Prof. Christian Packmohr
Infos
Studierende der Klassen Bertold Stecher, Julie Bonde und Prof. Christian Packmohr
Zeit
18:00 6:00pm(GMT+01:00)
19Jan19:00Sorda – Der Klang der Welt (OmU)
Infos
SORDA - DER KLANG DER WELT Regie: Eva Libertad | Darsteller:
Infos

SORDA – DER KLANG DER WELT
Regie: Eva Libertad | Darsteller: Míriam Garlo, Álvaro Cervantes, Elena Irureta, Joaquín Notario | Spanien 2025 | Drama | Originalsprache: Spanisch
Ángela, eine gehörlose Frau, und ihr hörender Partner freuen sich auf ihr Kind – doch Ángela beginnt sich zu fürchten vor dieser Aufgabe, ihre Tochter großzuziehen in einer Welt, die nicht für sie gemacht ist. Kraftvolles Drama.
Ángela (Miriam Garlo) ist gehörlos, Héctor (Álvaro Cervantes) hörend, ein junges Paar, fröhlich und verliebt, umso mehr, als sie ihr erstes Kind erwarten. Ona soll es heißen, ein Mädchen. Doch je näher der Tag der Geburt rückt, desto unruhiger wird Ángela. Wie soll sie sich um Ona kümmern? Wird Ona hören wie Héctor oder sein wie sie? Ihre kleine, beschützte Welt, die sich Ángela und Héctor geschaffen haben, bekommt Risse. Sie müssen es noch einmal versuchen. In der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte… Aufmerksam und ungeschönt, zärtlich und immer auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten erzählt Autorin und Regisseurin Eva Libertad von der ungeahnten Herausforderung, als gehörlose Frau ein Kind in einer Welt voller Barrieren zu bekommen, von Begegnungen und Missverständnissen, Respekt und Verschiedenheit, von Liebe und Zerreißproben. Das einfühlsame Drama berührt leise, aber eindringlich – ein Film über das Hören, das Verstehen und die leisen Spannungen zwischen Nähe und Anderssein.
Publikumspreis im Panorama der Berlinale 2025 & Bester Film, Filmfestival Seattle!
Schauspielpreise für Garlo & Cervantes, Filmfestival Málaga!
Die deutsche Version und die OmU-Fassung werden mit erweiterten deutschen Untertiteln gezeigt, die Hinweise auf Geräusche und Musik enthalten!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
19Jan19:00Silent Friend (DF mit englischen UT)
Infos
EIN RÜCKZUGSRAUM Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten
Infos

Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten der Universität, kaum älter als sechs Jahrzehnte. In Ildikó Enyedis neuem Film „Silent Friend“ wird er zu einem uralten Wesen, zu einem Zeugen von Jahrhunderten, zu einem Freund. Das mag pathetisch klingen, doch was Enyedi hier gelingt, ist weniger eine symbolhafte Überhöhung als vielmehr eine stille Einladung, unsere eigene Perspektive zu verschieben.
Der Film entfaltet sich in drei Episoden, die lose miteinander verbunden sind und dennoch eine erstaunliche innere Kohärenz besitzen. 1908 entdeckt die erste Studentin der Marburger Universität, gespielt von Luna Wedler, durch die Linse ihrer Kamera eine Ordnung im Kleinen, im Blatt, im Pflanzengewebe. In einer Zeit, in der Frauen im Hörsaal noch eine Sensation sind, wird ihr Blick auf die Pflanzenwelt zugleich zu einem Akt der Emanzipation. 1972 folgt die Geschichte eines jungen Studenten, der über eine einfache Geranie zu einer fast existenziellen Erfahrung findet. Es ist eine Episode voller Sanftheit, getragen vom Gefühl der 70er-Jahre: Aufbruch, Experiment, ein vorsichtiger Widerstand gegen Konventionen.
2020 schließlich, mitten in der Corona-Pandemie, begegnen wir einem Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung). Er erforscht die Hirnaktivitäten von Babys und richtet plötzlich seine wissenschaftliche Neugier auf den Baum. Im selben Zeitraum tritt auch Dr. Alice Sauvage (Léa Seydoux) auf, eine weltbekannte Botanikerin, die gemeinsam mit dem brillanten Neurobiologen versucht, die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Mensch und Pflanze zu erforschen, insbesondere zu jenem Ginkgo, der das Zentrum der Geschichte bildet.
Was als rationales Experiment beginnt, öffnet sich zu etwas Rätselhafterem: eine leise, intime Begegnung mit einem Lebewesen, das nicht spricht, nicht antwortet, aber da ist. Enyedi erzählt diese Geschichten mit größter Ruhe, mit einem Gespür für das Unspektakuläre, das sich allmählich in etwas Großes verwandelt. Die Kamera verweilt auf Details: das Zittern eines Blattes im Wind, die feinen Linien einer Pflanzenstruktur, das changierende Licht zwischen den Jahreszeiten. Es ist ein Kino der Wahrnehmung, das den Zuschauer nicht mit Handlung überfällt, sondern ihn einlädt, langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
Manche Szenen wirken wie aus einer Naturdokumentation, andere erinnern an testhafte 4K-Bilder, die technische Perfektion mit hypnotischer Ruhe verbinden. Doch in dieser Spannung liegt die Kraft: Das Alltägliche wird ungewöhnlich, das scheinbar Nebensächliche rückt in den Mittelpunkt. Ein zentrales Motiv des Films ist die Wissenschaft, allerdings nicht in ihrer nüchternen, messenden Form, sondern als Neugier, als kindliche Lust am Entdecken. Der Film feiert die Forschung als eine Art Poesie, die nicht alle Antworten kennt, aber Fragen stellt. Dass eine Pflanze uns letztlich fremd bleibt, dass wir nie wissen werden, „wie es ist, ein Baum zu sein“, wird nicht als Scheitern verstanden, sondern als Chance. Wir erkennen uns in unserer Begrenztheit, und genau darin liegt Würde.
Die Starbesetzung mit Tony Leung und Léa Seydoux sorgt für internationale Aufmerksamkeit. Leung, der sonst oft in stillen, melancholischen Rollen brilliert, bringt hier eine fast ungewohnte Verletzlichkeit ein: ein Forscher, der den eigenen Halt verliert, während er versucht, den Baum zu „verstehen“. Seydoux spielt zurückgenommen, beinahe spröde, auch das ein kluger Kontrapunkt zu ihrer sonstigen Leinwandpräsenz. Und doch: Die eigentliche Hauptrolle gehört dem Ginkgo. Die Schauspieler, so bekannt sie sein mögen, treten zurück, lassen den Raum offen für die eigentliche Begegnung zwischen Mensch und Natur. Auch die deutschen Darsteller können durch die Bank weg mit dem internationalen Staraufgebot mithalten.
Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist Silent Friend kein leichtes Kino. Manche Episoden enden abrupt, zwei der drei Geschichten bleiben ohne klare Auflösung. Aber auch das entspricht der Haltung: Das Leben kennt selten perfekte Schlüsse. Am Ende bleibt das Gefühl, ein Stück Weg mit diesen Figuren gegangen zu sein. Für manche mag das ermüdend sein, für andere ist es vielleicht eines der poetischsten Werke des Jahres: Eine Einladung zum Innehalten in einer Welt, die sich immer schneller dreht. Enyedi hat keinen politischen Film gedreht, sondern einen Rückzugsraum geschaffen, in dem Fragen nach Zugehörigkeit, Vergänglichkeit und Verbundenheit leise gestellt werden. Dass dies gerade jetzt, in Zeiten der Unsicherheit, eine besondere Wirkung entfaltet, ist kein Zufall.
Am Ende steht dieser Baum. Verwurzelt in Marburg, größer gemacht durch Spezialeffekte, aber immer doch er selbst. Er überdauert Generationen, Ideen, Ideologien. Während die Figuren kommen und gehen, forschen, lieben, scheitern, wächst er einfach weiter. Silent Friend ist damit mehr als nur ein Film über Natur: Es ist ein Film über unser Menschsein, über unsere Fragilität und unsere Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
19Jan20:00Sentimental Value (OmU)
Infos
SENTIMENTAL VALUE Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas |
Infos

SENTIMENTAL VALUE
Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | Frankreich, Norwegen 2025 | Drama | Originalsprache: Norwegisch
Ein Film über das, was zwischen Menschen bleibt, wenn Worte fehlen: Joachim Trier verdichtet eine zerbrochene Vater-Tochter-Beziehung zu einem kraftvollen Gefühlsrausch voller Humor, Schmerz und unerwarteter Zärtlichkeit. Ein emotionales Geflecht aus Erinnerung, Versöhnung und ungelebtem Leben, still, tief und erschütternd echt – ein preisgekröntes, vibrierendes Familendrama mit Renate Reinsve und Stellan Skarsgård!
Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav (Stellan Skarsgård) nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang… Mit seiner losen Oslo-Trilogie (REPRISE; OSLO, 31. AUGUST; DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) hat sich Joachim Trier längst zum Dauergast auf dem großen Festivalparkett entwickelt. Nun erweitert er die Reihe mit einer Variation der Themen, die sich durch sein bisheriges Œuvre ziehen, erzählt erneut von Menschen, die sich zwischen Selbstbild und Wirklichkeit zerreiben. Und wenn es um schwierige Familienverhältnisse geht, sind für einen Regisseur aus dem europäischen Norden ab 4. Dezember weder Bergman noch Ibsen sonderlich weit. So überrascht es nicht, dass sich der gefeierte Norweger auf beide bezieht. Am deutlichsten im Namen der Hauptfigur Nora, einer Frau, die im Laufe des lose strukturierten Dramas ihr Verhältnis zum lange abwesenden Vater auf den Prüfstand stellt. Dem Auteur gelingt eine vielschichtige Erzählung über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Er verwandelt Familiengeschichte in ein Spiegelkabinett aus Erinnerung, Film und Schuld – sanft, von großer emotionaler Reife und herzzerreißend ehrlich. Die großartige Renate Reinsve spielt ihre Nora mit stiller Wucht, Skarsgård gibt den alternden Vater und Künstler, der die Welt inszeniert, weil er sie nicht erträgt, mit einer beeindruckenden Bandbreite. Ein leises, leichtfüßiges Meisterwerk, das davon erzählt, wie schwierig es ist, das eigene Leben klar zu betrachten – und wie viel Mut darin liegt, Schmerz offen zu begegnen, ohne ihn zu verklären.
» Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen! « TAZ
» Ein vielschichtiges Meisterwerk! « INDIEWIRE
» Wunderbar! « TIME MAGAZINE
Großer Preis der Jury, Cannes 2025!
Norwegischer Oscar-Kandidat!
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
20Jan17:00Forum junger Komponisten
Infos
Studierende der Kompositionsklassen
Infos
Studierende der Kompositionsklassen
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
SENTIMENTAL VALUE Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas |
Infos

SENTIMENTAL VALUE
Regie: Joachim Trier | Darsteller: Renate Reinsve, Stellan Skarsgård, Inga Ibsdotter Lilleaas | Frankreich, Norwegen 2025 | Drama | Originalsprache: Norwegisch
Ein Film über das, was zwischen Menschen bleibt, wenn Worte fehlen: Joachim Trier verdichtet eine zerbrochene Vater-Tochter-Beziehung zu einem kraftvollen Gefühlsrausch voller Humor, Schmerz und unerwarteter Zärtlichkeit. Ein emotionales Geflecht aus Erinnerung, Versöhnung und ungelebtem Leben, still, tief und erschütternd echt – ein preisgekröntes, vibrierendes Familendrama mit Renate Reinsve und Stellan Skarsgård!
Nora (Renate Reinsve) und Agnes (Inga Ibsdotter Lilleaas) verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav (Stellan Skarsgård) nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang… Mit seiner losen Oslo-Trilogie (REPRISE; OSLO, 31. AUGUST; DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT) hat sich Joachim Trier längst zum Dauergast auf dem großen Festivalparkett entwickelt. Nun erweitert er die Reihe mit einer Variation der Themen, die sich durch sein bisheriges Œuvre ziehen, erzählt erneut von Menschen, die sich zwischen Selbstbild und Wirklichkeit zerreiben. Und wenn es um schwierige Familienverhältnisse geht, sind für einen Regisseur aus dem europäischen Norden ab 4. Dezember weder Bergman noch Ibsen sonderlich weit. So überrascht es nicht, dass sich der gefeierte Norweger auf beide bezieht. Am deutlichsten im Namen der Hauptfigur Nora, einer Frau, die im Laufe des lose strukturierten Dramas ihr Verhältnis zum lange abwesenden Vater auf den Prüfstand stellt. Dem Auteur gelingt eine vielschichtige Erzählung über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Er verwandelt Familiengeschichte in ein Spiegelkabinett aus Erinnerung, Film und Schuld – sanft, von großer emotionaler Reife und herzzerreißend ehrlich. Die großartige Renate Reinsve spielt ihre Nora mit stiller Wucht, Skarsgård gibt den alternden Vater und Künstler, der die Welt inszeniert, weil er sie nicht erträgt, mit einer beeindruckenden Bandbreite. Ein leises, leichtfüßiges Meisterwerk, das davon erzählt, wie schwierig es ist, das eigene Leben klar zu betrachten – und wie viel Mut darin liegt, Schmerz offen zu begegnen, ohne ihn zu verklären.
» Bleibt noch lange nach dem Abspann im Kopf und im Herzen! « TAZ
» Ein vielschichtiges Meisterwerk! « INDIEWIRE
» Wunderbar! « TIME MAGAZINE
Großer Preis der Jury, Cannes 2025!
Norwegischer Oscar-Kandidat!
Zeit
17:15 5:15pm(GMT+01:00)
20Jan19:30hmt: Fokus Kammermusik
Infos
Werke von W. A. Mozart, Antonín Dvořák u.a. | Ensembles unterschiedlicher Besetzungen stellen ihr erarbeitetes Repertoire vor und nehmen ihr Publikum mit auf Entdeckungsreise in die Welt der
Infos
Werke von W. A. Mozart, Antonín Dvořák u.a. | Ensembles unterschiedlicher Besetzungen stellen ihr erarbeitetes Repertoire vor und nehmen ihr Publikum mit auf Entdeckungsreise in die Welt der Kammermusik. | Künstlerische Leitung: Prof. Simone von Rahden | Eintritt: 15,00 € (erm. 10,00 €) zzgl. Abendkassenzuschlag, Kulturticket
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
20Jan20:00Das Schweigen der Lämmer (OmU)
Infos
„HAVE THE LAMBS STOPPED SCREAMING?“ Der
Infos

Der Serienkiller-Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ von Jonathan Demme sorgte in den 1990er Jahren für einen neuen Höhenflug des Subgenres, das im Laufe der Dekaden immer wieder große Klassiker hervorgebracht hat, etwa Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931), Michael Powells „Augen der Angst“ (1960) oder Alfred Hitchcocks „Psycho“ (1960). Die Geschichte, basierend auf dem 1988 veröffentlichten gleichnamigen Roman von Thomas Harris, präsentiert uns eine komplexe Heldin und einen der faszinierendsten Schurken der Filmhistorie.
Die FBI-Schülerin Clarice Starling (Jodie Foster) erhält den Auftrag, sich an der Jagd nach dem Serienmörder „Buffalo Bill“ (Ted Levine) zu beteiligen. Ausgerechnet der kannibalistische Serientäter Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins), der sich im Hochsicherheitstrakt befindet, soll dem FBI bei den Ermittlungen helfen. Alsbald beginnt zwischen der jungen Frau und dem eigenartig kultivierten, manipulativen Killer ein perfides Psychospiel.
Das Schweigen der Lämmer gewann fünf Oscars – in den sogenannten Big-Five-Kategorien: „Bester Film“, „Beste Regie“, „Bester Hauptdarsteller“, „Beste Hauptdarstellerin“ und „Bestes Drehbuch“. All diese Siege sind absolut nachvollziehbar, gerade auch der für Anthony Hopkins als Leading Man, der zwar nur ungefähr 16 Minuten in dem knapp zweistündigen Werk zu sehen ist, in dieser kurzen Zeit aber so prägnant in Erscheinung tritt, dass er sich damit bis in alle Ewigkeit in die Popkultur eingeschrieben hat.
Hopkins verleiht der Rolle des Hannibal Lecter etwas Mephistophelisches, das in dieser enormen Zuspitzung leicht ins Übertrieben-Lächerliche hätte kippen können, hier jedoch perfekt dosiert ist. Seine oft kopierte und nicht selten auch parodierte Art, die boshafte List des hochintelligenten Ex-Psychiaters durch intensive Blicke und verstörende Laute zu vermitteln, hat trotz der zahlreichen Nachahmungen nichts von ihrer Wirkung verloren.
Ebenso beeindruckend ist die Verkörperung von Jodie Foster. Clarice Starling ist psychisch extrem belastet und im ständigen Kampf mit sich und ihrer männerdominierten Umwelt. Durch subtile Gesten zeigt Foster, wie die Ermittlerin unentwegt unter Spannung steht. In der von Jonathan Demme und dem Kameramann Tak Fujimoto virtuos erfassten Interaktion zwischen Clarice und Hannibal muss Clarice in den Aufnahmen, die ihr Gesicht einfangen, stets um ihre Position im Bildrahmen kämpfen, da sie droht, aus dem Bild herausgedrängt zu werden. An anderer Stelle macht Demme etwa durch die Größenverhältnisse in einer Einstellung deutlich, welchen Machtstrukturen Clarice in ihrem Beruf ausgesetzt ist.
Demme erweist sich hier als versierter visueller Erzähler. Er erzeugt eine dichte, düstere Atmosphäre – und spielt so clever mit filmischen Konventionen wie der Parallelmontage, dass Das Schweigen der Lämmer auch fast 35 Jahre nach der Uraufführung noch mitreißen und verblüffen kann.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Studierende unterschiedlicher Bereiche und Klassen präsentieren ein vielfältiges musikalisches Programm. Ein Angebot des Studierendenrats.
Infos
Studierende unterschiedlicher Bereiche und Klassen präsentieren ein vielfältiges musikalisches Programm. Ein Angebot des Studierendenrats.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
21Jan10:00Praxis Workshop: Antisemitismus in Kunst und Kultur
Infos
Kulturland MV und DIA.MV laden ein zum Praxis Workshop Antisemitismus in Kunst und Kultur – Erkennen, Reflektieren, Handeln Mittwoch, 21. Januar 2026, 10.00 bis 15.00 Uhr Antisemitismus zeigt sich nicht
Infos

Kulturland MV und DIA.MV laden ein zum Praxis Workshop
Antisemitismus in Kunst und Kultur – Erkennen, Reflektieren, Handeln
Mittwoch, 21. Januar 2026, 10.00 bis 15.00 Uhr
Antisemitismus zeigt sich nicht nur offen, sondern oft auch subtil – in Bildern, Sprache und Strukturen. Für Kunst- und Kulturschaffende ist es deshalb wichtig, sensibel und informiert zu handeln, diskriminierende Muster zu erkennen und respektvolle Räume zu sichern. Kultur Land MV und DIA.MV bieten dazu einen fünfstündigen, praxisnahen Workshop als fundierten Einstieg an. Der Workshop richtet sich an Einrichtungen, Verbände, Vereine sowie alle Interessierten im Kunst- und Kulturbereich. Anmeldung und weitere Informationen hier.
Zeit
10:00 10:00am(GMT+01:00)
21Jan15:00Rundgang „Geschichte von Rundfunk und Fernsehen in Rostock“
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock lädt am Mittwoch, den 21. Januar, um 15 Uhr zum Stadtrundgang „Geschichte von Rundfunk und Fernsehen in Rostock“ ein. Wo befand sich das erste
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock lädt am Mittwoch, den 21. Januar, um 15 Uhr zum Stadtrundgang „Geschichte von Rundfunk und Fernsehen in Rostock“ ein.
Wo befand sich das erste Rostocker Funkhaus? Und welches Gebäude hätten die Rundfunkmacher gern bezogen? Wann wurde erstmals aus Rostock gesendet?
Diese und weitere Informationen sowie Anekdoten zur Rundfunk- und Fernsehgeschichte in Rostock gibt es in 90 Minuten von Gerd Hosch. Treffpunkt ist das Kröpeliner Tor.
Der Rundgang kostet pro Person 5 Euro (ermäßigt 4 Euro) und ist rollstuhlgerecht.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
21Jan17:00Gesangskonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klasse Prof. Fionnuala McCarthy
Infos
Studierende der Klasse Prof. Fionnuala McCarthy
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
22Jan16:00Sonderführung mit Galerist und Co-Kurator Johannes Zielke: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
DON GIOVANNI Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Er ist eine der
Infos

DON GIOVANNI
Die Inszenierung wird Hausregisseur Daniel Pfluger gestalten, der mit Amadeus, Hänsel und Gretel, Stolz und Vorurteil* (*oder so) sowie Cabaret mehrere Erfolgsproduktionen der letzten Jahre am Volkstheater Rostock verantwortet hat.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
Gesangsstudierende des deutschlandweit einzigartigen Studiengangs Pop- und Weltmusik mit Klassik arrangieren und interpretieren ihre Lieblingswerke aus der Klassik neu. Garantiert unerhört! Unter Mitwirkung von Schubert, Haydn, Humperdinck, Barber,
Infos
Gesangsstudierende des deutschlandweit einzigartigen Studiengangs Pop- und Weltmusik mit Klassik arrangieren und interpretieren ihre Lieblingswerke aus der Klassik neu. Garantiert unerhört! Unter Mitwirkung von Schubert, Haydn, Humperdinck, Barber, Bizet, Bach, Rimski-Korsakow u. a. | Künstlerische Leitung: Prof. Barbara Felsenstein | Eintritt: 15,00 € (erm. 10,00 €) zzgl. Abendkassenzuschlag, Kulturticket
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Infos
22 BAHNEN Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl Uraufführung Tilda und ihre
Infos

22 BAHNEN
22 Bahnen ist der Debütroman der Autorin Caroline Wahl und eine berührende Geschichte über die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
Studierende der Klassen Martin Barth, Prof. Jan-Frederick Behrend, Francisco Manuel Anguas Rodríguez und Prof. Torsten Schönfeld
Infos
Studierende der Klassen Martin Barth, Prof. Jan-Frederick Behrend, Francisco Manuel Anguas Rodríguez und Prof. Torsten Schönfeld
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
22Jan20:00GÖTZ WIDMANN w/ Cynthia Nickschass
Infos
Ein Mann, eine Gitarre, ein Mikrofon.Das ist alles was GÖTZ WIDMANN braucht, um sein Publikum einen Abend
Infos

Eher mit emporgehobenem Mittel- als Zeigefinger analysiert Götz Widmann in seinen Songs auf seine typisch respektlos-humorvolle Weise nahezu alles von den ganz kleinen Wundern des Alltags bis zum Sexleben von Galaxien. Das einzige Blatt, das er dabei vielleicht vor den Mund nimmt, ist das Jointpaper kurz vorm Zukleben. Götz Widmann ist teilweise schockierend ehrlich, aber bei aller augenzwinkernden Bosheit durchzieht seine Lieder eine radikale Menschenliebe, ein niemals müde werdender Aufruf zum eigenständigen Denken, eine tiefe Verneigung vor dem Recht des Individuums zur Gegenwehr gegen Verdummung, Hass und Tyrannei.
Fotos: Steffen Geyer
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer

M.A.U. Club
23Jan17:00Liederkonzert am Nachmittag
Infos
Studierende der Klasse Henning Lucius
Infos
Studierende der Klasse Henning Lucius
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
FARBENBLIND: Texte von der Blauen Insel Stipendiatinnenlesung mit Everest Girard und Silke Peters Frischer geht es nicht: Die in M-V lebenden Autorinnen Everest Girard und Silke Peters präsentieren in Lesung
Infos
FARBENBLIND: Texte von der Blauen Insel
Stipendiatinnenlesung mit Everest Girard und Silke Peters
Frischer geht es nicht: Die in M-V lebenden Autorinnen Everest Girard und Silke Peters präsentieren in Lesung und Gespräch Texte und Fotos aus ihrem gemeinsamen Stipendienaufenthalt im Oktober 2025. Vier Wochen in Gedser/Lolland Falster haben in der Internationalen Kunstresidenz BlåØ Freiraum für kreative Prozesse eröffnet – auf Initiative der Videokünstlerin Gudrun Brigitta Nöh und gestiftet vom Rostocker Frauenkulturverein Die Beginen e.V.
Everest Girard, 1982 in Frankreich geboren, lebt seit 22 Jahren in Deutschland und seit 2016 als freie Autorin und Übersetzerin in Rostock. Sie schreibt Kurzgeschichten und Lyrik und gründete 2022 zusammen mit Claudia Schlegel und David Lorenz die Freiluftbühne terrain vague. 2023 startete sie mit Marion Skepenat den Podcast VERSTRICKT UND ZUGETEXTET. Aktuell ist ihr erster Roman in Arbeit, für den sie das Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern erhalten hat.
Silke Peters, geboren 1967 in Rostock, lebt in Stralsund. Sie ist Mitgründerin der Stralsunder Lesebühne textrabatt sowie Mentorin und Dozentin im Projekt Mentoring Kunst. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie u. a. mit dem 2. Platz beim Lyrikpreis Feldkirch/Österreich, Arbeitsstipendien in Rostock und Ahrenshoop sowie mit dem Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.
Vvk. 8 €/5 € erm.* zzgl. Gebühr im Pressezentrum/beimvticket.de, Abendkasse: 10 €/7 € erm.*
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
*Ermäßigt für Schüler:innen, Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V., Warnowpass-Inhaber:innen Schwerbeschädigte und Inhaber:innen einer Ehrenamtskarte
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Kooperationsveranstaltung des Rostocker Frauen*kulturvereins Die Beginen e.V. und des Literaturhauses Rostock.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
23Jan19:30Stolz und Vorurteil* (*oder so) // Letzte Chance
Infos
STOLZ UND VORURTEIL* (*ODER SO) Komödie von Isobel McArthur / Nach Jane Austen Deutsch von Silke Pfeiffer
Infos

STOLZ UND VORURTEIL* (*ODER SO)
Komödie von Isobel McArthur / Nach Jane Austen
Deutsch von Silke Pfeiffer
Es ist kompliziert. Mrs. Bennet hat fünf Töchter, die sie dringend an den Mann bringen muss. Wie es das patriarchale Erbrecht vorsieht, muss sich zumindest eine der Töchter einen standesgemäßen Junggesellen angeln, um das Erbe der Familie zu sichern. Als der außergewöhnlich liebenswürdige und zudem außerordentlich vermögende Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht, scheint das Glück zum Greifen nah. Auf dem Stadtball heißt es dann: Unterhalten! Tanzen! Singen! Während es zwischen Jane und Bingley zu funken beginnt, gerät die stolze Elizabeth mit dem schnöseligen Mr. Darcy aneinander. Auf dem Weg zum Happy End sind natürlich noch zahlreiche Missverständnisse auszuräumen, verletzte Eitelkeiten zu verarzten und emotionale Verwicklungen zu entwirren.
In Isobel McArthurs gefeierter Neufassung von Jane Austens Romanklassiker Stolz und Vorurteil ergreifen fünf Dienstmädchen endlich das Wort und erzählen modern, temporeich und witzig eine Geschichte über ökonomische Abhängigkeiten und weibliche Selbstbestimmung. Hier trifft Jane Austen auf Popkultur, und wenn die Gefühle überhandnehmen, wird zum Mikrofon gegriffen und gesungen.
Mit der Komödie ‚Stolz und Vorurteil* (*oder so)‘ landete das Volkstheater zur Eröffnung der Schauspielsaison einen Volltreffer. Getroffen hat da ein wahrhaft wild aufspielendes Quintett entfesselter Komödiantinnen in 18 Rollen nicht nur die Lachmuskeln des amüsierwilligen Publikums, sondern auch einen Nerv.
(Dietrich Pätzold, Ostsee-Zeitung)
Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 35 Minuten, eine Pause
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
23Jan19:30RENDERER / GNATZ / STRESS
Infos
RENDERER ist eine Band, die Brücken baut. Die Stützpfeiler sind alle Gangarten des
Infos

RENDERER
ist eine Band, die Brücken baut. Die Stützpfeiler sind alle Gangarten des Punkrock, und die Köpfe Metal, Hardcore und Rocknroll. Seit ihrer Gründung beschäftigen sich die vier Mitglieder damit, alles, was Spaß macht zu einem kraftvollen durchstrukturierten Klangbild zu vereinen.
Die Texte drehen sich um das Ende der Welt durch Umweltzerstörung und Profitgier, ums Saufen, die Liebe und die Ablehnung und gleichzeitig Anbetung des Menschseins.
Bei Konzerten wird auf Ansagen verzichtet und alle Stücke durch mehr oder weniger organische Übergänge verbunden. Es darf getanzt werden, kann aber nicht!
Rock!!!
GNATZ
sind 4 Jungs mit Wut im Wanzt, die sich der Welt trotzig entgegenstellen.
Matze, Garfield, Robbe und Richi heißen die vier Chaoten mit Plan, die einladen zum tanzen und laut sein!
Der Name ist dabei Programm!
Gnatzig geht die Welt zu Grunde!
STRESS
punk-wave-garage aus rostock.
garage – impulsiv und energetisch, rau und vibrierend,
wave – dark melodische gitarrenriffs, pulsierende basswellen, treibende beats.
punk – zerren und ziehen, zynisch und emotional, explosiv und direkt, melancholisch und abgefuckt.
DIY-Ethos fasst in die Steckdose und die Sonne scheint in
Strömen. Energy!!!
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer

M.A.U. Club
Infos
Studierende der Klasse Prof. Andreas Wehrenfennig
Infos
Studierende der Klasse Prof. Andreas Wehrenfennig
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
24Jan15:00Kuratorinnenführung: totenstill
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
24Jan19:30Ein märchenhaftes Schicksal
Infos
Konzert der Studierendenphilharmonie Rostock | Josef Suk: Pohádka - Ein Märchen op. 16; Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 | Musikalische Leitung: Robin Portune | Eintritt:
Infos
Konzert der Studierendenphilharmonie Rostock | Josef Suk: Pohádka – Ein Märchen op. 16; Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 | Musikalische Leitung: Robin Portune | Eintritt: 15,00 € (erm. 10,00 €) zzgl. Abendkassenzuschlag, Kulturticket
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
24Jan19:30MADAMA BUTTERFLY // Letzte Chance
Infos
Tragedia Giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini Boy meets girl - und wenn sie nicht gestorben sind
Infos
Tragedia Giapponese in drei Akten von Giacomo PucciniAnna Kelo, Regisseurin des international gefeierten Ring des Nibelungen an der Finnischen Nationaloper Helsinki, eröffnet mit ihrem Deutschland-Debüt die Musiktheater-Spielzeit in Rostock. Sie sieht in Madama Butterfly eine heutige Oper mit heutigen Konflikten, und das sehen wir auch: Pinkertons exotischer Japan-Trip wird mit Livekamera für eine Hochzeit auf den ersten Blick-TV-Show begleitet.
Die musikalische Leitung übernimmt Svetlomir Zlatkov, der sich mit dieser Produktion dem Rostocker Publikum als neuer 1. Kapellmeister vorstellt.
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
Studierende der Klasse Endri Nini
Infos
Studierende der Klasse Endri Nini
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
FISCHER FRITZ Schauspiel von Raphaela Bardutzky Fritz ist ein Urviech und Flussfischer in
Infos

FISCHER FRITZ
Klug, witzig und einfühlsam zugleich jongliert Raphaela Bardutzky mit den extremen Gegensätzen unserer heutigen Lebenswelten.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
24Jan23:00INDIE NIGHT Herzblut durch die Lautsprecher pumpen
Infos
DJS: INDIEPAPST & CARSTEN OPITZ Auf dieser Party wird seit vielen Jahren Herzblut durch die Lautsprecher
Infos

DJS: INDIEPAPST & CARSTEN OPITZ
Auf dieser Party wird seit vielen Jahren Herzblut durch die Lautsprecher gepumpt! Hier hört ihr die aktuellen Indiehits ebenso wie die wunderbaren Klassiker, die wir alle lieben!
DIE INDIE NIGHT LIEBT:
BAND OF HORSES BETTEROV THE NATIONAL EDWIN ROSEN ZECK EDITORS PHOENIX FABER GURR KAKKMADDAFAKKA OK.DANKE.TSCHÜSS DILLA FAZERDAZE GIRL IN RED WE WERE PROMISED TRÄNEN JETPACKS PAULA CAROLINA GIANT ROOKS KRAFTKLUB TWO DOOR CINEMA CLUB FOALS KYTES TEAM SCHEISSE FELIKS DEATHSPORT THE NOTWIST RAUM27 TOCOTRONIC VON WEGEN LISBETH THE KOOKS RADIOHEAD TOMTE PIXIES PROVINZ SAM FENDER RAZZ THE STROKES DRANGSAL KLAN THE SMITHS UCHE YARA SHOUT OUT LOUDS BILDERBUCH KETTCAR BLOND THE POSTAL SERVICE THE WOMBATS THE WHITE STRIPES NIRVANA ARCADE FIRE INTERPOL BLOC PARTY PLACEBO BEAR`S DEN MUSE STEINER & MADLAINA JOY DIVISION NATION OF LANGUAGE ENNIO WOLFMOTHER THE HIVES SONIC YOUTH KINGS OF LEON EELS BEATSTEAKS KIM JANSSEN TEN FÉ THE CURE ARCTIC MONKEYS SJOWGREN MOSA WILD BSÍ BOMBAY BICYCLE CLUB FUTURE ISLANDS LEONIDEN QUEENS OF THE STONE AGE TV ON THE RADIO BOY MAXIMO PARK SLUT OEHL u.v.m.
Hier entlang geht’s zum Spotify-Profil der Indie Night:
https://open.spotify.com/user/Indie Night
Zeit
23:00 11:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Infos
MICHAEL ENDE: MOMO Tanzstück von Laura Witzleben Uraufführung Das
Infos


MICHAEL ENDE: MOMO
In einer komplett neuen Stückentwicklung werden Hauschoreografin Laura Witzleben und Mitglieder der Tanzcompagnie zusammen die Geschichte über die Zeit auf ihre Weise erzählen. Intensiv und nah, rasend schnell und so langsam, als ob der Zeiger stillsteht.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
25Jan15:00Ein märchenhaftes Schicksal
Infos
Konzert der Studierendenphilharmonie Rostock | Josef Suk: Pohádka - Ein Märchen op. 16; Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 | Musikalische Leitung: Robin Portune | Eintritt:
Infos
Konzert der Studierendenphilharmonie Rostock | Josef Suk: Pohádka – Ein Märchen op. 16; Peter Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 | Musikalische Leitung: Robin Portune | Eintritt: 15,00 € (erm. 10,00 €) zzgl. Abendkassenzuschlag, Kulturticket
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
25Jan18:00DER ABSCHIEDSBRIEF // Letzte Chance
Infos
DER ABSCHIEDSBRIEF Komödie von Audrey Schebat / Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand
Infos

DER ABSCHIEDSBRIEF
Ein unterhaltsames und zugleich komplexes Kammerspiel für alle Menschen, die schon mal um eine Beziehung gerungen haben.
Zeit
18:00 6:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
26Jan16:00Die progressiven Nostalgiker
Infos
Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène
Infos

Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.
In DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
EIN RÜCKZUGSRAUM Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten
Infos

Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten der Universität, kaum älter als sechs Jahrzehnte. In Ildikó Enyedis neuem Film „Silent Friend“ wird er zu einem uralten Wesen, zu einem Zeugen von Jahrhunderten, zu einem Freund. Das mag pathetisch klingen, doch was Enyedi hier gelingt, ist weniger eine symbolhafte Überhöhung als vielmehr eine stille Einladung, unsere eigene Perspektive zu verschieben.
Der Film entfaltet sich in drei Episoden, die lose miteinander verbunden sind und dennoch eine erstaunliche innere Kohärenz besitzen. 1908 entdeckt die erste Studentin der Marburger Universität, gespielt von Luna Wedler, durch die Linse ihrer Kamera eine Ordnung im Kleinen, im Blatt, im Pflanzengewebe. In einer Zeit, in der Frauen im Hörsaal noch eine Sensation sind, wird ihr Blick auf die Pflanzenwelt zugleich zu einem Akt der Emanzipation. 1972 folgt die Geschichte eines jungen Studenten, der über eine einfache Geranie zu einer fast existenziellen Erfahrung findet. Es ist eine Episode voller Sanftheit, getragen vom Gefühl der 70er-Jahre: Aufbruch, Experiment, ein vorsichtiger Widerstand gegen Konventionen.
2020 schließlich, mitten in der Corona-Pandemie, begegnen wir einem Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung). Er erforscht die Hirnaktivitäten von Babys und richtet plötzlich seine wissenschaftliche Neugier auf den Baum. Im selben Zeitraum tritt auch Dr. Alice Sauvage (Léa Seydoux) auf, eine weltbekannte Botanikerin, die gemeinsam mit dem brillanten Neurobiologen versucht, die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Mensch und Pflanze zu erforschen, insbesondere zu jenem Ginkgo, der das Zentrum der Geschichte bildet.
Was als rationales Experiment beginnt, öffnet sich zu etwas Rätselhafterem: eine leise, intime Begegnung mit einem Lebewesen, das nicht spricht, nicht antwortet, aber da ist. Enyedi erzählt diese Geschichten mit größter Ruhe, mit einem Gespür für das Unspektakuläre, das sich allmählich in etwas Großes verwandelt. Die Kamera verweilt auf Details: das Zittern eines Blattes im Wind, die feinen Linien einer Pflanzenstruktur, das changierende Licht zwischen den Jahreszeiten. Es ist ein Kino der Wahrnehmung, das den Zuschauer nicht mit Handlung überfällt, sondern ihn einlädt, langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
Manche Szenen wirken wie aus einer Naturdokumentation, andere erinnern an testhafte 4K-Bilder, die technische Perfektion mit hypnotischer Ruhe verbinden. Doch in dieser Spannung liegt die Kraft: Das Alltägliche wird ungewöhnlich, das scheinbar Nebensächliche rückt in den Mittelpunkt. Ein zentrales Motiv des Films ist die Wissenschaft, allerdings nicht in ihrer nüchternen, messenden Form, sondern als Neugier, als kindliche Lust am Entdecken. Der Film feiert die Forschung als eine Art Poesie, die nicht alle Antworten kennt, aber Fragen stellt. Dass eine Pflanze uns letztlich fremd bleibt, dass wir nie wissen werden, „wie es ist, ein Baum zu sein“, wird nicht als Scheitern verstanden, sondern als Chance. Wir erkennen uns in unserer Begrenztheit, und genau darin liegt Würde.
Die Starbesetzung mit Tony Leung und Léa Seydoux sorgt für internationale Aufmerksamkeit. Leung, der sonst oft in stillen, melancholischen Rollen brilliert, bringt hier eine fast ungewohnte Verletzlichkeit ein: ein Forscher, der den eigenen Halt verliert, während er versucht, den Baum zu „verstehen“. Seydoux spielt zurückgenommen, beinahe spröde, auch das ein kluger Kontrapunkt zu ihrer sonstigen Leinwandpräsenz. Und doch: Die eigentliche Hauptrolle gehört dem Ginkgo. Die Schauspieler, so bekannt sie sein mögen, treten zurück, lassen den Raum offen für die eigentliche Begegnung zwischen Mensch und Natur. Auch die deutschen Darsteller können durch die Bank weg mit dem internationalen Staraufgebot mithalten.
Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist Silent Friend kein leichtes Kino. Manche Episoden enden abrupt, zwei der drei Geschichten bleiben ohne klare Auflösung. Aber auch das entspricht der Haltung: Das Leben kennt selten perfekte Schlüsse. Am Ende bleibt das Gefühl, ein Stück Weg mit diesen Figuren gegangen zu sein. Für manche mag das ermüdend sein, für andere ist es vielleicht eines der poetischsten Werke des Jahres: Eine Einladung zum Innehalten in einer Welt, die sich immer schneller dreht. Enyedi hat keinen politischen Film gedreht, sondern einen Rückzugsraum geschaffen, in dem Fragen nach Zugehörigkeit, Vergänglichkeit und Verbundenheit leise gestellt werden. Dass dies gerade jetzt, in Zeiten der Unsicherheit, eine besondere Wirkung entfaltet, ist kein Zufall.
Am Ende steht dieser Baum. Verwurzelt in Marburg, größer gemacht durch Spezialeffekte, aber immer doch er selbst. Er überdauert Generationen, Ideen, Ideologien. Während die Figuren kommen und gehen, forschen, lieben, scheitern, wächst er einfach weiter. Silent Friend ist damit mehr als nur ein Film über Natur: Es ist ein Film über unser Menschsein, über unsere Fragilität und unsere Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören.
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
26Jan19:00Die progressiven Nostalgiker (OmU)
Infos
Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène
Infos

Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel (Didier Bourdon), mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène (Elsa Zylberstein), mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt. Während sich Hélène aller Ahnungslosigkeit zum Trotz erstaunlich gut als karriere-intensive Powerfrau schlägt, muss sich Michel als Hausmann im Smart-Home abmühen. Statt Unterwerfungsrhetorik braucht Michel nun Empowerment, Hélène genießt die Freiheit der Emanzipation. Doch die schöne neue Welt hat so ihre Tücken: der virtuelle Sprachassistent ist ein sturer Bock, die Möbel muss man sich selbst zusammenschrauben, der Hundekot wird vom Boden aufgehoben und die eigene Tochter möchte ihre Freundin heiraten. Jetzt reicht es dem entmachteten Familienoberhaupt. Es geht zurück in die gute alte Zeit und zwar sofort! Wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine auf Zeitrückreise programmiert.
In DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER ist die Freiheit immer nur einen Flügelschlag von der guten alten Zeit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau beweist ein großartiges Gespür für die Absurditäten unserer Zeit. Mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und herrlicher Situationskomik nimmt DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER die Heilsversprechen unserer Gegenwart aufs Korn und erzählt von der wunderbaren Relativität der Geschichte.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Infos
DAS ABSCHIEDSDINNER Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la
Infos

DAS ABSCHIEDSDINNER
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Deutsch von Georg Holzer
Regie: Angelika Zacek
Ausstattung: Toto
Es spielen: Lydia Wilke, Eugen Krößner und Peer Roggendorf
Pierre und Clotilde haben beschlossen, ihr soziales Leben zu entrümpeln! Sie wollen sich von alten Freunden trennen, ohne ein großes Drama daraus zu machen. Ihre Idee: Sie laden Béa und Antoine zum ABSCHIEDSDINNER ein. Es soll ein letzter freundlicher Abend werden … Noch einmal groß auftischen, den besten Wein servieren und von den guten alten Zeiten schwärmen.
Allerdings kommt Antoine allein … Schnell checkt er die Situation und beginnt, um die Freundschaft zu kämpfen. Dabei kommen allerlei unliebsame Wahrheiten auf den Tisch und das Beisammensein entwickelt sich zu einem psychologisch-witzigen Schlagabtausch über Freundschaft, Eitelkeit, Loyalität und die feine Kunst der sozialen Entsorgung.
Das Autorenpaar beleuchtet in dieser feinsinnigen und ironischen Komödie die unterschiedlichen Seiten der in Mode gekommenen Freundschaftsoptimierung.
Reservierungen: Tel.: 0381/ 203 60 84
BÜHNE 602, Warnowufer 55, 18057 Rostock
Kartenvorverkauf:
Mo – Fr von 10:00 – 12:00 Uhr
Fr von 14:00 – 18:00 Uhr
(Keine Kartenzahlung möglich)
oder online: http://www.mvticket.de/b602shop
Die Theaterkasse ist 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
26Jan20:00Das fast normale Leben
Infos
MÄDCHEN MIT WUT IM BAUCH Lena schreit,
Infos
Lena schreit, will nicht aufs Zimmer: „Ich hasse es hier!“ Leni hingegen, die gerade angekommen ist und ihre Sachen einräumt, sagt, sie fühle sich schon jetzt wohl. Aus der vorigen Wohngruppe lief sie weg. Aber als sie mit der Mutter telefoniert, sagt sie kleinlaut: „Ich wollte zu euch.“ Auch Lisann und Eleyna sind nicht freiwillig hier, auch sie möchten wie Lena und Leni von der Mutter oder vom Vater abgeholt werden in ein behütendes Elternhaus. Doch das gibt es, zumindest im Moment, nur in ihren Träumen.
Zwei Jahre lang hat der Filmemacher Stefan Sick (Das innere Leuchten) vier Mädchen in einer Einrichtung der Evangelischen Jugendhilfe in Baden-Württemberg mit der Kamera begleitet. Sie wohnen in einer kleinen stationären, sozialpädagogisch betreuten Gruppe. Wie ist der Alltag in einer solchen Einrichtung, wie entwickeln sich die Mädchen, die hier nicht wirklich sein wollen? Seit dem Spielfilm Systemsprenger weiß das Kinopublikum, dass manche Kinder von Einrichtung zu Einrichtung weitergereicht werden, weil sie sich nicht integrieren lassen, weil sie weglaufen, immer wieder in blinde Wut ausbrechen.
Auch Lena rastet schnell aus, ihre „Impulsdurchbrüche“ werden in den regelmäßigen Gesprächen der Betreuerinnen mit dem Vater und ihr selbst thematisiert. Im Laufe der filmischen Beobachtung aber verändert sich Lena zu einer aufgeschlossenen, hilfsbereiten Person. Dass sich die Produktionsfirma Ama Film auf einen der selten werdenden Dokumentarfilme mit unsicherem Verlauf und längerer Entstehungsdauer einließ, hat ihr auf dem DOK.fest München 2025 den VFF-Produktionspreis eingebracht.
Über die Mädchen erfährt man nur das, was sich in den beobachteten Situationen ergibt. Auf Kommentare verzichtet Sick. So wird nur beiläufig erwähnt, dass manche Mädchen Medikamente einnehmen müssen, der schulische Alltag bleibt ganz außen vor. Vieles, wovon die Rede ist, lässt sich kaum nachvollziehen, weil es nicht gezeigt wurde, zum Beispiel bekommt man nur häppchenweise Einblicke in die Tagesstruktur der Mädchen und den Kreis ihrer Betreuerinnen. Es fällt offenbar allen Mädchen schwer, sich von Fremden etwas sagen zu lassen, die nur langsam zu Bezugspersonen werden. Gerade daher mutet es manchmal viel verlangt an, wenn die Betreuerinnen Selbstreflexion von ihnen fordern, Einsicht in unangemessenes Verhalten.
Es gibt viele Konflikte auszutragen in der Wohngruppe, aber es ergeben sich auch viele Momente der Geborgenheit und Nähe. Dennoch bleibt fraglich, inwiefern die Mädchen akzeptieren, dass Menschen vom Amt und anderen Funktionen in regelmäßigen Gesprächsrunden ihr Verhalten beurteilen und über ihre Zukunft entscheiden. Lisann, die damit hadert, dass ihr ein Gutachten eine Lernstörung attestiert hat, bekommt in einer solchen Runde von einem Mann – man weiß nicht, ob sie ihn überhaupt kennt — zu hören, dass es um „35a“ gehe. Hier wird mehr über die Jugendliche gesprochen als mit ihr, und man fragt sich, wie viel sie über ihren weiteren Weg, der hier verhandelt wird, mitbestimmen kann.
Wenn die Mädchen draußen herumtollen, schaukeln, Fußball spielen, entstehen Momente fröhlicher Ausgelassenheit. Sie scheinen dann ganz bei sich zu sein, frei und stark. Sick zeigt diese Situationen in Zeitlupe, unterlegt sie mit energiegeladener Musik. Dass die Mädchen trotz vieler Rückschläge in der Wohngruppe einüben, ihren Frieden mit sich zu machen, ihren Willen zu formen, zeigt sich auf eher unspektakuläre Weise. Das kann schon der Fall sein, wenn Lena oder Eleyna die Kamera in einer schwierigen Situation aus dem Raum verbannen. Vielleicht hätte der Film prägnanter, vor allem auch strukturierter sein können, und auch die beachtliche Länge von 135 Minuten erscheint nicht zwingend. Die Einblicke in das alltägliche Auf und Ab in der Wohngruppe, den mühsamen Weg der Stabilisierung in Not geratener junger Menschen sind dennoch informativ und berührend.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
27Jan16:007 auf einen Streich. Sagenhaftes Rostock
Infos
Die Besucher*innen der Führung erfahren unter anderem, warum der Teufel einen Jäger samt seiner Hundemeute holte, weshalb eine junge Frau
Infos

Die Besucher*innen der Führung erfahren unter anderem, warum der Teufel einen Jäger samt seiner Hundemeute holte, weshalb eine junge Frau dazu verdammt sein sollte, ständig Wasser zu trinken, und was es mit der Nase von Tycho Brahe auf sich hatte.
Diese und weitere Geschichten, auch um die Rostocker Zahl 7, bringt Birgit Wendt auf einem 90-minütigen Spaziergang durch die Rostocker Innenstadt näher.
Thematische Stadtführungen
(Gruppen auch zu anderen Zeiten nach vorheriger Vereinbarung:
kontakt@geschichtswerkstatt-rostock.de oder Tel. 0381/1216415)
Treffpunkt: Kröpeliner Tor
Torführung
(nach Vereinbarung: kontakt@geschichtswerkstatt-rostock.de oder Tel. 0381/1216415)
Ausstellungen
„Dem Bürger zur Ehr – dem Feind zur Wehr. Zur Geschichte der Rostocker Stadtbefestigung vom Mittelalter bis heute“ (Dauerausstellung) „Störtebeker in Rostock. Gab es Piraten in Mecklenburg und Pommern?“ Eine Ausstellung von Studierenden der Geschichte an der Universität Rostock (Betreuung: Prof. Dr. Gregor Rohmann und Prof. Dr. Oliver Plessow) (in Kooperation mit dem Zentrum für regionale Geschichte und Kultur Mecklenburgs sowie dem Land Mecklenburg-Vorpommern)
(bis 19. November)
NEU: „Aufnahmen bei jeder Witterung. Das Fotografenhandwerk in mecklenburgischen Kleinstädten in der Zeit von 1860 bis 1920“. Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner) (26. November bis 1. Februar)
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
EIN RÜCKZUGSRAUM Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten
Infos

Ein Ginkgo-Baum in Marburg, gepflanzt im Botanischen Garten der Universität, kaum älter als sechs Jahrzehnte. In Ildikó Enyedis neuem Film „Silent Friend“ wird er zu einem uralten Wesen, zu einem Zeugen von Jahrhunderten, zu einem Freund. Das mag pathetisch klingen, doch was Enyedi hier gelingt, ist weniger eine symbolhafte Überhöhung als vielmehr eine stille Einladung, unsere eigene Perspektive zu verschieben.
Der Film entfaltet sich in drei Episoden, die lose miteinander verbunden sind und dennoch eine erstaunliche innere Kohärenz besitzen. 1908 entdeckt die erste Studentin der Marburger Universität, gespielt von Luna Wedler, durch die Linse ihrer Kamera eine Ordnung im Kleinen, im Blatt, im Pflanzengewebe. In einer Zeit, in der Frauen im Hörsaal noch eine Sensation sind, wird ihr Blick auf die Pflanzenwelt zugleich zu einem Akt der Emanzipation. 1972 folgt die Geschichte eines jungen Studenten, der über eine einfache Geranie zu einer fast existenziellen Erfahrung findet. Es ist eine Episode voller Sanftheit, getragen vom Gefühl der 70er-Jahre: Aufbruch, Experiment, ein vorsichtiger Widerstand gegen Konventionen.
2020 schließlich, mitten in der Corona-Pandemie, begegnen wir einem Neurowissenschaftler aus Hongkong (Tony Leung). Er erforscht die Hirnaktivitäten von Babys und richtet plötzlich seine wissenschaftliche Neugier auf den Baum. Im selben Zeitraum tritt auch Dr. Alice Sauvage (Léa Seydoux) auf, eine weltbekannte Botanikerin, die gemeinsam mit dem brillanten Neurobiologen versucht, die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Mensch und Pflanze zu erforschen, insbesondere zu jenem Ginkgo, der das Zentrum der Geschichte bildet.
Was als rationales Experiment beginnt, öffnet sich zu etwas Rätselhafterem: eine leise, intime Begegnung mit einem Lebewesen, das nicht spricht, nicht antwortet, aber da ist. Enyedi erzählt diese Geschichten mit größter Ruhe, mit einem Gespür für das Unspektakuläre, das sich allmählich in etwas Großes verwandelt. Die Kamera verweilt auf Details: das Zittern eines Blattes im Wind, die feinen Linien einer Pflanzenstruktur, das changierende Licht zwischen den Jahreszeiten. Es ist ein Kino der Wahrnehmung, das den Zuschauer nicht mit Handlung überfällt, sondern ihn einlädt, langsamer zu werden, genauer hinzusehen.
Manche Szenen wirken wie aus einer Naturdokumentation, andere erinnern an testhafte 4K-Bilder, die technische Perfektion mit hypnotischer Ruhe verbinden. Doch in dieser Spannung liegt die Kraft: Das Alltägliche wird ungewöhnlich, das scheinbar Nebensächliche rückt in den Mittelpunkt. Ein zentrales Motiv des Films ist die Wissenschaft, allerdings nicht in ihrer nüchternen, messenden Form, sondern als Neugier, als kindliche Lust am Entdecken. Der Film feiert die Forschung als eine Art Poesie, die nicht alle Antworten kennt, aber Fragen stellt. Dass eine Pflanze uns letztlich fremd bleibt, dass wir nie wissen werden, „wie es ist, ein Baum zu sein“, wird nicht als Scheitern verstanden, sondern als Chance. Wir erkennen uns in unserer Begrenztheit, und genau darin liegt Würde.
Die Starbesetzung mit Tony Leung und Léa Seydoux sorgt für internationale Aufmerksamkeit. Leung, der sonst oft in stillen, melancholischen Rollen brilliert, bringt hier eine fast ungewohnte Verletzlichkeit ein: ein Forscher, der den eigenen Halt verliert, während er versucht, den Baum zu „verstehen“. Seydoux spielt zurückgenommen, beinahe spröde, auch das ein kluger Kontrapunkt zu ihrer sonstigen Leinwandpräsenz. Und doch: Die eigentliche Hauptrolle gehört dem Ginkgo. Die Schauspieler, so bekannt sie sein mögen, treten zurück, lassen den Raum offen für die eigentliche Begegnung zwischen Mensch und Natur. Auch die deutschen Darsteller können durch die Bank weg mit dem internationalen Staraufgebot mithalten.
Mit zweieinhalb Stunden Laufzeit ist Silent Friend kein leichtes Kino. Manche Episoden enden abrupt, zwei der drei Geschichten bleiben ohne klare Auflösung. Aber auch das entspricht der Haltung: Das Leben kennt selten perfekte Schlüsse. Am Ende bleibt das Gefühl, ein Stück Weg mit diesen Figuren gegangen zu sein. Für manche mag das ermüdend sein, für andere ist es vielleicht eines der poetischsten Werke des Jahres: Eine Einladung zum Innehalten in einer Welt, die sich immer schneller dreht. Enyedi hat keinen politischen Film gedreht, sondern einen Rückzugsraum geschaffen, in dem Fragen nach Zugehörigkeit, Vergänglichkeit und Verbundenheit leise gestellt werden. Dass dies gerade jetzt, in Zeiten der Unsicherheit, eine besondere Wirkung entfaltet, ist kein Zufall.
Am Ende steht dieser Baum. Verwurzelt in Marburg, größer gemacht durch Spezialeffekte, aber immer doch er selbst. Er überdauert Generationen, Ideen, Ideologien. Während die Figuren kommen und gehen, forschen, lieben, scheitern, wächst er einfach weiter. Silent Friend ist damit mehr als nur ein Film über Natur: Es ist ein Film über unser Menschsein, über unsere Fragilität und unsere Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören.
Zeit
17:00 5:00pm(GMT+01:00)
Infos
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vorführung des ca. 30-minütigen Films Nuit et Brouillard aus dem Jahr 1955. Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit dem Leiter der Kunsthalle Dr. Jörg-Uwe
Infos
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Vorführung des ca. 30-minütigen Films Nuit et Brouillard aus dem Jahr 1955. Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch mit dem Leiter der Kunsthalle Dr. Jörg-Uwe Neumann und den Musikwissenschaftler:innen Prof. Dr. Friederike Wißmann (hmt Rostock), Jun.-Prof. Dr. Gabriele Groll (hmt Rostock) und PD Dr. Kai Hinrich Müller (hfmt Köln) statt. Die Veranstaltung wird von der Hochschule für Musik und Theater Rostock musikalisch untermalt.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
27Jan19:305. PHILHARMONISCHES KONZERT / SCHÄTZE
Infos
5. PHILHARMONISCHES KONZERT / SCHÄTZE Johannes Brahms, Hermann Grädener, Mathilde Kralik von Meyrswalden
Infos


5. PHILHARMONISCHES KONZERT /
SCHÄTZE
Klavier: Oliver Triendl
Sopran: Tineke Van Ingelgem
Norddeutsche Philharmonie Rostock
Hermann Grädener: Konzert für Klavier und Orchester d-Moll op. 20
Mathilde Kralik von Meyrswalden: Hymnische Symphonie (1903/1942)
Auch die spätromantische Symphonie der hochbegabten und von Zeitgenossen bewunderten Bruckner-Schülerin Mathilde Kralik von Meyrswalden gilt als besondere Rarität. Die Sopranistin Tineke Van Ingelgem wird den Finalsatz der Hymnischen Symphonie gestalten.
Im Unterschied zu diesen vergessenen Wiener Schätzen, die unter der Leitung von Marcus Bosch gehoben werden, wurden Brahms’ Ungarische Tänze zu regelrechten Evergreens. Nur drei der 21 für Klavier gedachten Stücke orchestrierte er selbst und das sogar etwas widerwillig – aber auch damit landete er große Hits.
Von diesem Konzert wird eine CD produziert, unterstützt vom Club 77 der Philharmonischen Gesellschaft Rostock e.V.
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
MUTTERMILCH AUF TINTENKLECKSEN Knarzende Dielen, verblasste Blumentapeten
Infos

Knarzende Dielen, verblasste Blumentapeten und eine etwas düstere Vorgeschichte trägt das renovierungsbedürftige Familienhaus im ländlichen Montana in sich, das Jackson (Robert Pattinson) und seine Freundin Grace (Jennifer Lawrence) zu Beginn von „Die, My Love“ besichtigen, doch es kommt es genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn Grace ist schwanger und die beiden müssen ihre vagen Zukunftspläne – er träumt vom Musizieren und sie von der Schriftstellerei – in eine etwas konkretere Form pressen. Da das Geld knapp ist, entscheiden sie sich für dieses Haus, das Jacksons verstorbenem Onkel gehörte. Im schnellen Bilderrausch führt uns „Die, My Love“ dann durch die ersten Monate, in denen sich das Paar ungestüm auf dem Dielenboden liebt, Grace hochschwanger durch die Küche tanzt und ihr gemeinsamer Plan von einer wilden Sesshaftigkeit samt lauter gitarrenlastiger Beschallung aufzugehen scheint.
Das erwartbare Erwachen aus dieser Traumvorstellung kommt nicht schlagartig, sondern deutet sich langsam an, nachdem der Sohn geboren ist: Grace, die wir im Verlauf dieses Films irritierenderweise immer wieder auf allen Vieren durch die hochgrasige Landschaft schleichen sehen, sehnt sich nach erneuter körperlicher Nähe zu Jackson, die er immer wieder abwehrt. Um Geld für die Familie zu verdienen, ist er nun häufig tagelang als Truck-Fahrer unterwegs und Grace mit dem Baby auf sich allein gestellt. Ihr Umgang mit dem Kind bleibt liebevoll, doch zugleich fügen sich in ihr Einsamkeit, Freudlosigkeit und Verzweiflung zu einer explosiven Mischung zusammen, die sich in immer erratischer werdendem Verhalten entlädt.
Das gefährliche Brodeln hinter der mal feixenden, Grimassen ziehenden und dann wieder gänzlich ausdruckslosen Miene spielt Jennifer Lawrence hier mit viel Hingabe. Die ist auch notwendig, denn mit erhellenden Ausführungen außerhalb bildlicher Andeutungen hält sich Die My Love nicht auf. So lässt sich inmitten der eskalierenden Streitigkeiten zwischen dem Paar nur sehr flüchtig erschließen, dass Graces scheinbar krankhafte Eifersucht wohl begründet ist. Rückblenden in die Zeit, als sie hochschwanger war und sich da schon in ihrer aufkommendem Einsamkeit Jacksons dementem Vater Harry (Nick Nolte) nahe fühlte, geben dieser immer tiefer in Graces Wahrnehmung abtauchenden Erzählung zumindest etwas mehr Kohärenz. Eine andere Szene zeigt, wie Grace, die von Jackson immer wieder an ihr schriftstellerisches Vorhaben erinnert wird, zu einem Füller greift, Tintenkleckse auf ein Papier tropft und schließlich Muttermilch aus ihrer Brust darüber träufelt – ein symbolischer Abgesang auf ihre hehren Ziele.
Die Vorlage für diese Erzählung um eine Mutter, deren postnatale Depression ins Psychotische abgleitet, lieferte die argentinische Schriftstellerin Ariana Harwicz mit ihrem Roman Stirb doch, Liebling von 2012. Gemeinsam mit den Drehbuchautoren Enda Walsh und Alice Birch hat die schottische Regisseurin Lynne Ramsay die Handlung von der französischen Provinz in die heruntergekommene Einöde von Montana verlegt und sich vor allem darauf konzentriert, Graces durch eine zunehmend fragmentierte Psyche perspektiviertes Erleben spürbar zu machen. Dies gelingt ihr allemal: Die My Love enerviert, fesselt und schockiert gleichermaßen. Jeglicher Versuch einer rationalen Annäherung an Graces Seelenzustand wird hinweggefegt von ihren bizarren Verhaltensweisen gegenüber einer wohlwollenden, aber überforderten Umgebung, und von ihren wiederholten Gewaltausbrüchen gegen sich selbst.
Nachdem sie sich in We Need to Talk About Kevin schon auf fulminante Weise den abgründigen Aspekten einer unglücklichen Mutterschaft gewidmet und zuletzt in A Beautiful Day die suizidale Düsternis ihres Protagonisten erkundet hat, schlägt Lynne Ramsay nun mit Die My Love einen noch experimentelleren Weg der sinnlichen Erfahrbarkeit ein. Auch einem mit Grace durchweg sympathisierenden Publikum verlangt dieser Film viel Geduld ab und droht zudem in seinen besonders aufs Stimmungsvolle fixierten Szenen, seine Aussagekraft zu verlieren. Aber es ist ein Drahtseilakt, den Ramsay schließlich meistert: Nach der ersten überfordernden Sichtung entfaltet dieses Psychodrama eine spürbare Nachwirkung und die zuvor verstreut wirkenden Fragmente der Erzählung fügen sich unverkennbar sinnhaft zusammen.
Gesehen auf dem Filmfestival von Cannes 2025.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
27Jan20:00Erinnerung wachhalten
Infos
Studierende der hmt Rostock musizieren anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus. | Eine Veranstaltung des Zentrums für Verfemte Musik
Infos
Studierende der hmt Rostock musizieren anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus. | Eine Veranstaltung des Zentrums für Verfemte Musik
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Infos
Annett Gröschner: »Schwebende Lasten« ACHTUNG: Verlegt in das Vienna House by Wyndham Sonne! | Lesung & Gespräch im Rahmen der LiteraTOUR
Infos
Annett Gröschner: »Schwebende Lasten«
ACHTUNG: Verlegt in das Vienna House by Wyndham Sonne! | Lesung & Gespräch im Rahmen der LiteraTOUR Nord | Moderation: Dr. Stephan Lesker (Universität Rostock)
Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können, was ihr naheging bis zum Lebensende. Hatte später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, von einem Kran in der Halle eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand. Hanna Krause blieb bis zu ihrem Tod eine, die das Leben nimmt, wie es kommt. Ihr einziges Credo: anständig bleiben. Annett Gröschners Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt, mit Hanna, denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands – und über eine gewöhnliche Frau in diesem unfassbaren 20. Jahrhundert.
Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 als Schriftstellerin in Berlin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen „Moskauer Eis“ (2000) und „Walpurgistag“ (2011). Zuletzt erschien bei Hanser ihr gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann verfasster Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat“ (2024). Annett Gröschner wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Kunstpreis Berlin (Fontanepreis), dem Klopstock-Preis und dem Mainzer Stadtschreiber Literaturpreis von ZDF, 3sat und der Landeshauptstadt Mainz.
Karten: 12 €/10 € erm.* (Vorverkauf in der anderen Buchhandlung)
*Ermäßigung für Mitglieder des Literaturhaus Rostock e.V.
WarnowPass-Inhaber:innen und Schüler:innen an der Abendkasse: 5 € (Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de)
Studierende der Universität Rostock & der HMT Rostock erhalten freien Eintritt. Rechtzeitige Anmeldung unter: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Vienna House by Wyndham Sonne, Neuer Markt 2, 18055 Rostock
In Kooperation mit der anderen buchhandlung und der Universität Rostock mit freundlicher Unterstützung des Vienna House by Wyndham Sonne.
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer

Literaturhaus Rostock
28Jan15:00Flix: »Immerland – Die Stadt der Ewigkeit« Jugendbuchlesung ab 12 Jahren
Infos
Flix: »Immerland – Die Stadt der Ewigkeit« Jugendbuchlesung ab 12 Jahren Der 12 5/6 Jahre alte
Infos

Flix: »Immerland – Die Stadt der Ewigkeit«
Jugendbuchlesung ab 12 Jahren
Der 12 5/6 Jahre alte Mika erlebt die ödesten Sommerferien aller Zeiten – bis er über sich hinauswachsen muss. Dass er dafür mit dem Auto durch die Nacht rast, um seine Oma zu retten: Kleinigkeit. Und mit einem Luftschiff in die fremde Stadt fährt? Geschenkt! Aber warum geht dort alles in Erfüllung, was er sich wünscht? Und weshalb findet er sogar im Club der großen Geister mit Leichtigkeit Freunde? Irgendetwas stimmt nicht: Dies ist keine gewöhnliche Reise, sondern eine Frage von Leben und Tod!Flix ist freier Illustrator und Comiczeichner. Neben zahlreichen Büchern veröffentlicht er seinen Zeitungscomic »Glückskind« jede Woche in der FAZ. Mit »Spirou in Berlin« und »Das Humboldt-Tier« setzte Flix als erster deutschsprachiger Künstler Abenteuer für die frankobelgischen Serien um. »Immerland« ist sein erster Roman.
Vvk. 5 € zzgl. Gebühr (Pressezentrum/mvticket.de); Tageskasse: 7 €
Studierende mit dem Kulturticket frei. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Das Literaturhaus Rostock wird gefördert durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und das Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Bundes- und Europaangelegenheiten.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
29Jan16:00Kuratorinnenführung: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
29Jan19:30Konzert des Hochschulchores
Infos
Antonio Vivaldi: Gloria in D-Dur; Arvo Pärt: Da Pacem Domine; Antonio Vivald: Magnificat | Musikalische Leitung: Daniel Arnold
Infos
Antonio Vivaldi: Gloria in D-Dur; Arvo Pärt: Da Pacem Domine; Antonio Vivald: Magnificat | Musikalische Leitung: Daniel Arnold
Organizer
Infos
DON QUIJOTE Komödie von Peter Jordan / Sehr frei nach Miguel de Cervantes Sancho Panza
Infos

DON QUIJOTE
Peter Jordan legt mit seiner sehr freien Cervantes-Bearbeitung einen turbulenten Ritt durch Theatergenres für drei wendige Spieler:innen vor, die mal in die Rolle eines sprechendes Pferdes, mal in die eines Ritters oder in die eines korrupten Staatsbeamten schlüpfen.
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
31Jan10:30Hochschulinformationstag
Infos
Studieninteressierte können sich vor Ort umfassend zum Thema Studium an der hmt Rostock informieren und an einer Führung durch das Hochschulgebäude teilnehmen. Um Anmeldung auf www.hmt-rostock.de wird gebeten.
Infos
Studieninteressierte können sich vor Ort umfassend zum Thema Studium an der hmt Rostock informieren und an einer Führung durch das Hochschulgebäude teilnehmen. Um Anmeldung auf www.hmt-rostock.de wird gebeten. | Ende: 16.15 Uhr
Zeit
10:30 10:30am(GMT+01:00)
31Jan14:00Sonnabend-Rundgang „Rostocker Lokale, Kneipen und Hotels“
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock präsentiert am Sonnabend, den 31. Januar, um 14 Uhrden Stadtrundgang „Rostocker Lokale, Kneipen und Hotels“.
Infos
Die Geschichtswerkstatt Rostock präsentiert am Sonnabend, den 31. Januar, um 14 Uhrden Stadtrundgang „Rostocker Lokale, Kneipen und Hotels“.
Welche Rostocker Gaststätten waren vor 100 Jahren beliebt? Welche Veranstaltungen führte der „Mecklenburger Hof“ durch? Seit wann hat die „Kogge“ ihren jetzigen Namen? Diese sowie weitere Informationen zu alten Kneipen, Tanz- und Ausflugslokalen sowie zu Hotels gibt es in 90 Minuten Rundgang von Gerd Hosch.
Die Führung beginnt am Kröpeliner Tor, kostet 5 Euro (ermäßigt 4 Euro) pro Person und ist rollstuhlgerecht.
Zeit
14:00 2:00pm(GMT+01:00)
31Jan15:00Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt
Infos
Von Hannes Hüttner / Dramatisierung von Franziska Ritter Bei der Feuerwehr ist gerade Kaffeepause, da gibt es schon wieder Alarm. Klar
Infos

Von Hannes Hüttner / Dramatisierung von Franziska Ritter
Bei der Feuerwehr ist gerade Kaffeepause, da gibt es schon wieder Alarm. Klar wie Kloßbrühe, dass Löschmeister Wasserhose, Oberfeuerwehrfrau Olivia Obenauf und Truppmann Meier sofort losrasen, um Oma Eierschecke mit Tatütata aus ihrer brennenden Küche zu retten. Aber kaum ist das gelungen, bricht Emil Zahnlücke im gefrorenen Schwanenteich ein. Und nachdem der Junge in Sicherheit gebracht wurde, geht es weiter zum Tierpark, wo der Sturm einen Baum fällte…
Das fantasiereiche Kinderstück nach dem längst zum Klassiker gewordenen Bilderbuch von Hannes Hüttner vermittelt die erlebnisreiche Arbeit der Feuerwehr mit viel Humor, Liebe zum Detail und lebensnah gezeichneten Figuren. Ein packendes Ereignis – für alle Zuschauer:innen ab 4 Jahren.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
SCHWANENSEE Tanztheater nach der Ballettmusik von Peter Tschaikowsky Schwanensee -
Infos


SCHWANENSEE
Das Volkstheater wird den Klassiker für die ganze Familie auf die Bühne bringen – mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock live im Orchestergraben! Die Tanzcompagnie nimmt die Geschichte neu auf – nicht mit den vielfachen Schwänen im Corps de Ballett der großen Häuser, sondern mit ausdrucksstarken Tanzsolist:innen, mit dem fesselnden Bühnen- und Kostümbild von Claudia Charlotte Burchard und virtuosen Choreografien.
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Organizer
Volkstheater Rostock
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
31Jan19:30HMC BIRTHDAY BASH X w/ GRAVE DIGGER Support: Sintage + Instructor
Infos
Bangers & Maniacs H.M.C. und M.A.U. Club präsentieren: B&M H.M.C. BIRTHDAY
Infos

Bangers & Maniacs H.M.C. und M.A.U. Club präsentieren: B&M H.M.C. BIRTHDAY BASH X
Mit INSTRUCTOR (Thrash/Death Metal) aus Rostock starten wir in unseren 10. Birthday Bash. Die Band ist mittlerweile auch schon seit 2011 am Start und wird unsere Feier gebührend einleiten.
Aus Leipzig kommen SINTAGE, die zu dritt mit Randy (Vocals und Bass), Julez (Gitarre) und Andi (Drums) 2021 die erste EP „The Sign“ eingerockt haben. Etwas später wechselten Marcus (Bass) und Andre (Drums) die Positionen, um die erste richtige Bandbesetzung fit zu machen. Erste Gigs festigten das Line-up, bis man im September 2022 die Debüt-Langrille „Paralyzing Chains“ hinter Gitter brachte. Rockin’ Hard ist die Devise; es werden keine Gefangenen genommen. Mit Phil „Chili“, seit März 2023 an der zweiten Gitarre, werden jetzt noch mehr Nackentapeten zum Schütteln gebracht und Bierdosen zerbissen … Heavy Metal!
Zusammen mit Running Wild und den frühen Helloween stellen GRAVE DIGGER in den 80ern die Speerspitze des sogenannten Teutonen-Metals. 1980 gegründet, bringt die Band ihren ersten Song auf der Compilation „Rock From Hell“ raus. Mit Metal-Hymnen wie „Heavy Metal Breakdown“ gehören sie zu einer der prägendsten und einflussreichsten Bands der deutschen Metal-Szene – 2025 läutete es bereits das 45. Jubiläum der Teutonen Metal Meister!
Zu unserem 10-jährigen Jubiläum haben wir uns daher etwas Besonderes überlegt. Grave Digger spielen an diesem Abend ein ganz spezielles Old School Set! Erscheint also zahlreich und lasst uns gemeinsam den B&M H.M.C. BIRTHDAY BASH X gebührend feiern!
Euer Bangers & Maniacs HMC
Zeit
19:30 7:30pm(GMT+01:00)
Organizer

M.A.U. Club
31Jan20:00DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN
Infos
DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN Komödie von Volker Heymann Mit Angela Schlabinger, Lydia Wilke und Peer
Infos

DINNER FOR ONE – WIE ALLES BEGANN
Komödie von Volker Heymann
Mit Angela Schlabinger, Lydia Wilke und Peer Roggendorf
um 18:00 Uhr in der BÜHNE 602
Kein Geburtstag wurde so häufig gefeiert wie der 90. von Miss Sophie mit ihrem Butler James.
Der Theaterautor Volker Heymann hat ein abendfüllendes Theaterstück mit und um den legendären Sketch Dinner for One geschrieben.
Eine Theaterregisseurin hält ein Vorsprechen ab für die Rollen der Miss Sophie und des Butlers James. Es bewerben sich Elvira und Klaus, ein unsägliches Katastrophen-Duo, die auf der Bühne eine aberwitzige Profilneurose ausleben. Rollen und Privates gehen wild durcheinander. Eben noch in seliger Harmonie James und Miss Sophie, im nächsten Moment ein zänkisches Ehepaar, das sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Für den Regisseur eine harte Nuss. Doch am Ende raufen sich alle zusammen und bringen den Sketch Dinner for One über die Bühne, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Allerdings kann die Regisseurin nicht verhindern, dass die beiden Neurotiker dabei etwas aus dem Ruder laufen …
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Februar
Infos
„Aufnahmen bei jeder Witterung. Das Fotografenhandwerk in mecklenburgischen Kleinstädten in der Zeit von 1860 bis 1920“. Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner) (26.
Infos
„Aufnahmen bei jeder Witterung. Das Fotografenhandwerk in mecklenburgischen Kleinstädten in der Zeit von 1860 bis 1920“. Eine Wanderausstellung der Geschichtswerkstatt Rostock e.V. (Konzept, Recherche und Texte: Thomas Werner) (26. November bis 1. Februar)
Zeit
00:00 - 23:59 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Retrospektive Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt
Infos
![]()
Retrospektive
Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. „Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren.“ sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock.
Ticha, der 1940 in Bodenbach, dem heutigen Decin geboren wurde, besticht in seinen Bildern durch feinsinnige Ironie und eine präzise Malweise. Dabei bewegt er sich durch eine Vielzahl von Themen und setzt sich mit Gesellschaft, Politik, Sport und Unterhaltung kritisch als auch humorvoll auseinander.
Die Ausstellung beginnt mit Werken, die während seines Studiums an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee entstehen, wo er von 1965 bis 1970 studiert. Vor allem maritime Motive mit Booten, Fischern und Badenden am Ostseestrand kennzeichnen sein Frühwerk aus den 1960er- Jahren. Darauf folgen die berühmten Sportbilder mit dem Skandalgemälde „Mannschaft“ von 1975. Hintergrundinformationen darüber erfährt man über Audiobeiträge direkt in der Ausstellung. Seine sogenannten Politbilder wie „Klatscher“ oder „Mauer“ malt Hans Ticha ab Ende der 1970er-Jahre im Verborgenen. Sie thematisieren das gesellschaftliche Leben in der DDR mit seinen erstarrten Ritualen und sinnentleerten Handlungen etwa auf Parteitagen der SED oder auf Demonstrationen zum 1. Mai. Diese Bilder kann der Künstler nicht ausstellen. Er muss sie in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg verstecken. Erst nach der Wende finden sie erstmalig ein öffentliches Publikum auf der Biennale in Venedig. Eine große Auswahl der Politbilder als auch Vorzeichnungen dazu sind in der Kunsthalle Rostock zu sehen. In der Wendezeit beschäftigt sich Ticha mit Kommerz und der Werbewelt aus der Sicht eines Ostdeutschen. Ticha verlässt 1990 Ostberlin und geht zunächst nach Mainz und wenig später nach Maintal, wo er seine neue Heimat findet. Bis heute äußert sich der mittlerweile 85-jährige Maler weiterhin kritisch zum Zeitgeschehen. So finden sich in der Rostocker Ausstellung aktuelle Gemälde mit Titeln wie „Wutbürger“ oder „Wir sind heute das Volk“, die bisher noch nie gezeigt wurden.
In der Ausstellung gibt es zu ausgewählten Werken deutsch- oder englischsprachige Audiobeiträge, die mit dem eigenen Smartphone durch einen QR-Code gescannt und angehört werden können. Es können eigene Kopfhörer genutzt werden. Leihweise stehen Kopfhörer an der Museumskasse bereit. Zudem können Besucher:innen an einer Mitmachstation auf kreative Weise das Werk von Hans Ticha erkunden. Nach der Ausstellung in Rostock wandern die Bilder in das Neue Museum Nürnberg. „Diese Kooperation, die wir dem Galeristen Johannes Zielke und Astrid Hiepe von der Galerie LÄKEMÄKER verdanken, möchte verdeutlichen, dass Hans Ticha mittlerweile als ein deutsch-deutscher Künstler zu verstehen ist.“ so die Kuratorin der Ausstellung Antje Schunke.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Bankhaus Metzler, die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.
Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
In Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und der Galerie LÄKEMÄKER in Wustrow.
Bild Oben:
Hans Ticha, Klatscher, 1982/90, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, Privatbesitz
Hans Ticha, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Dirk Reinartz – Fotografie Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte
Infos
![]()
Dirk Reinartz – Fotografie
Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte Fotoserie totenstill von Dirk Reinartz.
1971 war er der jüngste Reportagefotograf des Nachrichtenmagazins Stern. Später arbeitete er unter anderem für die Kunstzeitschrift art und das Reisemagazin Merian sowie für das ZEITmagazin und avancierte zum Shootingstar der deutschen Dokumentarfotografie. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Deutschland und den Deutschen. Seine Reportagen waren nie rein illustrativ, sondern entfalteten stets eine eigenständige Erzählebene.
In der zwischen 1987 und 1993 entstandene Serie totenstill setzt sich Reinartz mit den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinander. Die Aufnahmen zeigen in strengem Schwarz-Weiß die immer gleichen Infrastrukturen der Massenvernichtung. In die Anlagen ist ihr grauenvoller Zweck eingeschrieben und auch die perfide Effizienz, auf die sie abzielten. Vielleicht erzeugen die leeren Plätze, Mauern und Wege deshalb eine so unheimliche Atmosphäre. Vielleicht aber auch, weil ihre Leere das schmerzhaft Abwesende heraufbeschwört – die Menschlichkeit an sich und die Menschen, die hier zu Opfern wurden. Dass die Atmosphäre wahrhaft bedrückend ist, lässt sich nicht bestreiten. Auch die Aura der Schwarz-Weiß-Fotografie trägt dazu bei. Sie verleiht den Bildern etwas Zeitloses und legt so die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz nahe.
Auf diese Weise regen die wirkmächtigen Bilder zur intensiveren Betrachtung und zum Innehalten und Nachdenken an. Im Alleinsein mit sich und den eigenen Eindrücken entfalten die Bilder ihre Wirkung – die Stille beginnt zu sprechen.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Das Begleitprogramm zur Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Die Kunsthalle Rostock wird durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V. gefördert. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Dirk Reinartz
Blick vom Zellenbau auf Festungsmauern, Breendonk, 1993
Schwarz-Weiß-Fotografie, Silbergelatineabzug, 25,5 x 16,5 cm
© Deutsche Fotothek/ Stiftung F.C. Gundlach
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Thomas Hartmann & Alexander Kluge Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken,
Infos
![]()
Thomas Hartmann & Alexander Kluge
Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken, als wären sie von unsichtbaren Kraftfeldern umgeben. Auch auf die Besucher und Besucherinnen wirken sie. Sie ziehen uns an, um andere machen wir einen großen Bogen. Dem Künstler Thomas Hartmann ist das nicht entgangen. Er vergleicht das Phänomen mit unsichtbaren kosmischen Vorgängen, die im Vakuum des Weltalls wirken.
Dieser Vergleich deutet bereits an, dass der Künstler in großen Maßstäben arbeitet. Im lichtdurchfluteten White Cube der Kunsthalle Rostock finden seine Gemälde den idealen Ort, um ihre monumentale Wirkung zu entfalten. Dabei lotet er feinfühlig ihre Reichweite über die Grenzen ihrer Leinwände hinaus aus. Er gruppiert sie an den sieben Meter hohen Wänden des Kubus, um eine leere Mitte herum. Diese Mitte wird zum spannungsvollen Zentrum, in dem sich die äußeren Kräfte bündeln. Die sogenannten „Hartmannschen Hängungen“ laden dazu ein, über das Sein und das Nicht-Sein, über das Bestehen und das Vergehen nachzudenken.
Auch mit der Vergänglichkeit des eigenen Schaffens befasst sich der Künstler. Allein der Nachwelt überlässt er es nicht, seine Bilder zu bewerten und schon gar keinem Nachlassverwalter. Thomas Hartmann findet, nicht jedes Bild muss erhalten bleiben. Erst mit Abstand lässt sich beurteilen, welche Werke Bestand haben sollen. Ein Lagerregal, überbordend gefüllt mit 300 zerstörten Bildern, wird zum Monument der Selbstermächtigung. Schreinartig türmt er die Relikte zu einem neuen Kunstwerk auf. Selektion und Zerstörung sind Teil des künstlerischen Prozesses. Regale sind dabei bedeutsame Werkzeuge des Ordnens und Bewahrens – Metapher für das Fortbestehen im Angesicht der Vergänglichkeit.
Zudem schafft er seit zwei Jahren gemeinsam mit Alexander Kluge „Klein-Kinos“ – ungewöhnliche Projektionsobjekte, die mehr Skulptur, mehr Modell sind als Kino oder Ausgabegerät sind. In ihnen verdichten sich Inhalte und Darstellungsformen. Beide Künstler verbindet die Vorliebe für Intermedialität und außergewöhnliche Inszenierung sowie eine ausgeprägte Bibliophilie und intellektueller Tiefgang.
Alexander Kluge ist Schriftsteller, Filmemacher und Produzent. Er gilt als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films und Autorität auf dem Gebiet der Filmtheorie und ist bekannt dafür, Literatur, Film und Philosophie miteinander zu verbinden.
Thomas Hartmann hatte bis 2018 eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg inne. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben der Videokunst bilden Malerei und Installation die drei zentralen Medien seines Schaffens. Sie bilden die Säulen der Ausstellung, die vom 18. Dezember 2025 bis zum 1. März 2026 in der Kunsthalle Rostock zu sehen ist.
Förderung und Unterstützung:
Das Projekt ist in Kooperation mit der Galerie Schwarz entstanden.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Wall GmbH und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Thomas Hartmann
Kino von morgen, 2022
150 x 120 cm, Ölfarbe auf Leinwand
VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
HÄNSEL UND GRETEL Märchenoper in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Infos


HÄNSEL UND GRETEL
Hausregisseur Daniel Pfluger, in der vergangenen Spielzeit u.a. mit Merlin oder Das wüste Land und Cabaret im Musiktheater erfolgreich, bringt den Klassiker mit Fantasie und Detailfreude auf die Bühne des Volkstheaters – und stellt sich und uns die Frage, welche Rolle hier eigentlich der Wald spielt.Knusper, knusper, knäuschen,
wer knuspert an meinem Häuschen?
– Der Wind, der Wind, das himmlische Kind!
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
05Feb16:00Kuratorinnenführung: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
07Feb15:00Kuratorinnenführung: totenstill
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
07Feb23:00Trancephere Collective
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
23:00 11:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
12Feb16:00Sonderführung mit Galerist und Co-Kurator Johannes Zielke: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
13Feb19:00Filmvorführung "Nackt unter Wölfen" – Ein Film von Frank Beyer (1962)
Infos
Wenige Wochen vor der Befreiung kommt der Pole Jankowski mit einem Transport ins KZ Buchenwald und schmuggelt ein Kind in einem Koffer ins Lager. Die Entdeckung stellt die Häftlinge und
Infos
Wenige Wochen vor der Befreiung kommt der Pole Jankowski mit einem Transport ins KZ Buchenwald und schmuggelt ein Kind in einem Koffer ins Lager. Die Entdeckung stellt die Häftlinge und den Widerstand vor große Gefahr und ein moralisches Dilemma. Trotz des Plans, das Kind weiterzuschicken, greift der Lagerälteste Walter Krämer ein. Mit Hilfe mutiger Mitstreiter gelingt es schließlich, das Kind zu retten.
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
19Feb16:00Sonderführung mit Galerist und Co-Kurator Johannes Zielke: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
19Feb19:00Lesung & Diskussion im Rahmen der Ausstellung "totenstill" von Dirk Reinartz
Infos
Erinnern und Aufarbeiten: Was bedeutet zeitgemäßes Gedenken? mit Max Czollek (Autor) und Thomas Werner (Kulturamt Rostock) Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock) »Alles auf Anfang«: In ihrem aktuellen Buch stellen Max Czollek und Hadija
Infos
Erinnern und Aufarbeiten: Was bedeutet zeitgemäßes Gedenken?
mit Max Czollek (Autor) und Thomas Werner (Kulturamt Rostock)
Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
»Alles auf Anfang«: In ihrem aktuellen Buch stellen Max Czollek und Hadija Haruna-Oelker Deutschlands Selbstverständnis als Aufarbeitungsweltmeister auf den Prüfstand. Ist die deutsche Erinnerungskultur gescheitert, wenn Rechtspopulisten Wahlen gewinnen, rechtsextremistische Straftaten unzureichend aufgeklärt werden und »Nie wieder ist jetzt« zu einer Phrase verkommt?
Max Czollek gilt mit seinen Büchern und Essays (u.a. »Versöhnungstheater«, 2023) als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung jeder Art und für eine plurale Erinnerungskultur. Er ist Mitherausgeber des Magazins »Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart«. Zusammen mit Hadija Haruna-Oelker ist er Host des Erinnerungspodcasts »Trauer & Turnschuh«.
Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung MV, Jüdischer Gemeinde Rostock, Literaturhaus Rostock & Kunsthalle Rostock mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+01:00)
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
12:00 12:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
März
Infos
Retrospektive Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt
Infos
![]()
Retrospektive
Zum ersten Mal wird dem Künstler Hans Ticha eine umfangreiche Retrospektive durch die Kunsthalle Rostock ausgerichtet. Als mehrfach preisgekrönter Meister der Buchgrafik genießt er einen weitreichenden Ruf. „Über 120 Leihgaben aus namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Deutschen Historischen Museum Berlin, dem Haus der Geschichte Bonn und dem Sportmuseum Leipzig sowie noch nie ausgestellte Werke aus Privatsammlungen haben wir zusammengetragen, um die bisher größte Werkschau zu präsentieren.“ sagt Dr. Jörg-Uwe Neumann, Direktor der Kunsthalle Rostock.
Ticha, der 1940 in Bodenbach, dem heutigen Decin geboren wurde, besticht in seinen Bildern durch feinsinnige Ironie und eine präzise Malweise. Dabei bewegt er sich durch eine Vielzahl von Themen und setzt sich mit Gesellschaft, Politik, Sport und Unterhaltung kritisch als auch humorvoll auseinander.
Die Ausstellung beginnt mit Werken, die während seines Studiums an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee entstehen, wo er von 1965 bis 1970 studiert. Vor allem maritime Motive mit Booten, Fischern und Badenden am Ostseestrand kennzeichnen sein Frühwerk aus den 1960er- Jahren. Darauf folgen die berühmten Sportbilder mit dem Skandalgemälde „Mannschaft“ von 1975. Hintergrundinformationen darüber erfährt man über Audiobeiträge direkt in der Ausstellung. Seine sogenannten Politbilder wie „Klatscher“ oder „Mauer“ malt Hans Ticha ab Ende der 1970er-Jahre im Verborgenen. Sie thematisieren das gesellschaftliche Leben in der DDR mit seinen erstarrten Ritualen und sinnentleerten Handlungen etwa auf Parteitagen der SED oder auf Demonstrationen zum 1. Mai. Diese Bilder kann der Künstler nicht ausstellen. Er muss sie in seinem Atelier in Berlin-Prenzlauer Berg verstecken. Erst nach der Wende finden sie erstmalig ein öffentliches Publikum auf der Biennale in Venedig. Eine große Auswahl der Politbilder als auch Vorzeichnungen dazu sind in der Kunsthalle Rostock zu sehen. In der Wendezeit beschäftigt sich Ticha mit Kommerz und der Werbewelt aus der Sicht eines Ostdeutschen. Ticha verlässt 1990 Ostberlin und geht zunächst nach Mainz und wenig später nach Maintal, wo er seine neue Heimat findet. Bis heute äußert sich der mittlerweile 85-jährige Maler weiterhin kritisch zum Zeitgeschehen. So finden sich in der Rostocker Ausstellung aktuelle Gemälde mit Titeln wie „Wutbürger“ oder „Wir sind heute das Volk“, die bisher noch nie gezeigt wurden.
In der Ausstellung gibt es zu ausgewählten Werken deutsch- oder englischsprachige Audiobeiträge, die mit dem eigenen Smartphone durch einen QR-Code gescannt und angehört werden können. Es können eigene Kopfhörer genutzt werden. Leihweise stehen Kopfhörer an der Museumskasse bereit. Zudem können Besucher:innen an einer Mitmachstation auf kreative Weise das Werk von Hans Ticha erkunden. Nach der Ausstellung in Rostock wandern die Bilder in das Neue Museum Nürnberg. „Diese Kooperation, die wir dem Galeristen Johannes Zielke und Astrid Hiepe von der Galerie LÄKEMÄKER verdanken, möchte verdeutlichen, dass Hans Ticha mittlerweile als ein deutsch-deutscher Künstler zu verstehen ist.“ so die Kuratorin der Ausstellung Antje Schunke.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird gefördert durch das Bankhaus Metzler, die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.
Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
In Kooperation mit dem Neuen Museum Nürnberg und der Galerie LÄKEMÄKER in Wustrow.
Bild Oben:
Hans Ticha, Klatscher, 1982/90, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm, Privatbesitz
Hans Ticha, ©VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Dirk Reinartz – Fotografie Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte
Infos
![]()
Dirk Reinartz – Fotografie
Vom 19. Dezember 2025 bis zum 8. März 2026 präsentiert die Kunsthalle Rostock im Erdgeschoss ihres Museumsgebäudes die mehrfach preisgekrönte Fotoserie totenstill von Dirk Reinartz.
1971 war er der jüngste Reportagefotograf des Nachrichtenmagazins Stern. Später arbeitete er unter anderem für die Kunstzeitschrift art und das Reisemagazin Merian sowie für das ZEITmagazin und avancierte zum Shootingstar der deutschen Dokumentarfotografie. Zeitlebens beschäftigte er sich mit Deutschland und den Deutschen. Seine Reportagen waren nie rein illustrativ, sondern entfalteten stets eine eigenständige Erzählebene.
In der zwischen 1987 und 1993 entstandene Serie totenstill setzt sich Reinartz mit den ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagern auseinander. Die Aufnahmen zeigen in strengem Schwarz-Weiß die immer gleichen Infrastrukturen der Massenvernichtung. In die Anlagen ist ihr grauenvoller Zweck eingeschrieben und auch die perfide Effizienz, auf die sie abzielten. Vielleicht erzeugen die leeren Plätze, Mauern und Wege deshalb eine so unheimliche Atmosphäre. Vielleicht aber auch, weil ihre Leere das schmerzhaft Abwesende heraufbeschwört – die Menschlichkeit an sich und die Menschen, die hier zu Opfern wurden. Dass die Atmosphäre wahrhaft bedrückend ist, lässt sich nicht bestreiten. Auch die Aura der Schwarz-Weiß-Fotografie trägt dazu bei. Sie verleiht den Bildern etwas Zeitloses und legt so die Frage nach ihrer aktuellen Relevanz nahe.
Auf diese Weise regen die wirkmächtigen Bilder zur intensiveren Betrachtung und zum Innehalten und Nachdenken an. Im Alleinsein mit sich und den eigenen Eindrücken entfalten die Bilder ihre Wirkung – die Stille beginnt zu sprechen.
Förderung und Unterstützung:
Das Ausstellungsprojekt wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. Das Begleitprogramm zur Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Die Kunsthalle Rostock wird durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die Wall GmbH, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V. gefördert. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Dirk Reinartz
Blick vom Zellenbau auf Festungsmauern, Breendonk, 1993
Schwarz-Weiß-Fotografie, Silbergelatineabzug, 25,5 x 16,5 cm
© Deutsche Fotothek/ Stiftung F.C. Gundlach
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
Infos
Thomas Hartmann & Alexander Kluge Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken,
Infos
![]()
Thomas Hartmann & Alexander Kluge
Wer schon einmal in einem Kunstmuseum war, dem ist vielleicht aufgefallen, dass Bilder aufeinander und in den Ausstellungsraum wirken, als wären sie von unsichtbaren Kraftfeldern umgeben. Auch auf die Besucher und Besucherinnen wirken sie. Sie ziehen uns an, um andere machen wir einen großen Bogen. Dem Künstler Thomas Hartmann ist das nicht entgangen. Er vergleicht das Phänomen mit unsichtbaren kosmischen Vorgängen, die im Vakuum des Weltalls wirken.
Dieser Vergleich deutet bereits an, dass der Künstler in großen Maßstäben arbeitet. Im lichtdurchfluteten White Cube der Kunsthalle Rostock finden seine Gemälde den idealen Ort, um ihre monumentale Wirkung zu entfalten. Dabei lotet er feinfühlig ihre Reichweite über die Grenzen ihrer Leinwände hinaus aus. Er gruppiert sie an den sieben Meter hohen Wänden des Kubus, um eine leere Mitte herum. Diese Mitte wird zum spannungsvollen Zentrum, in dem sich die äußeren Kräfte bündeln. Die sogenannten „Hartmannschen Hängungen“ laden dazu ein, über das Sein und das Nicht-Sein, über das Bestehen und das Vergehen nachzudenken.
Auch mit der Vergänglichkeit des eigenen Schaffens befasst sich der Künstler. Allein der Nachwelt überlässt er es nicht, seine Bilder zu bewerten und schon gar keinem Nachlassverwalter. Thomas Hartmann findet, nicht jedes Bild muss erhalten bleiben. Erst mit Abstand lässt sich beurteilen, welche Werke Bestand haben sollen. Ein Lagerregal, überbordend gefüllt mit 300 zerstörten Bildern, wird zum Monument der Selbstermächtigung. Schreinartig türmt er die Relikte zu einem neuen Kunstwerk auf. Selektion und Zerstörung sind Teil des künstlerischen Prozesses. Regale sind dabei bedeutsame Werkzeuge des Ordnens und Bewahrens – Metapher für das Fortbestehen im Angesicht der Vergänglichkeit.
Zudem schafft er seit zwei Jahren gemeinsam mit Alexander Kluge „Klein-Kinos“ – ungewöhnliche Projektionsobjekte, die mehr Skulptur, mehr Modell sind als Kino oder Ausgabegerät sind. In ihnen verdichten sich Inhalte und Darstellungsformen. Beide Künstler verbindet die Vorliebe für Intermedialität und außergewöhnliche Inszenierung sowie eine ausgeprägte Bibliophilie und intellektueller Tiefgang.
Alexander Kluge ist Schriftsteller, Filmemacher und Produzent. Er gilt als Mitbegründer des Neuen Deutschen Films und Autorität auf dem Gebiet der Filmtheorie und ist bekannt dafür, Literatur, Film und Philosophie miteinander zu verbinden.
Thomas Hartmann hatte bis 2018 eine Professur für Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg inne. Er lebt und arbeitet in Berlin. Neben der Videokunst bilden Malerei und Installation die drei zentralen Medien seines Schaffens. Sie bilden die Säulen der Ausstellung, die vom 18. Dezember 2025 bis zum 1. März 2026 in der Kunsthalle Rostock zu sehen ist.
Förderung und Unterstützung:
Das Projekt ist in Kooperation mit der Galerie Schwarz entstanden.
Die Kunsthalle Rostock gGmbH wird gefördert durch die OSPA-Stiftung, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern, die ROSTOCK PORT GmbH, die Nordwasser GmbH, die Stadtwerke Rostock AG, die Wall GmbH und den Verein „Freunde der Kunsthalle Rostock e. V.“. Gesundheitspartner: Klinikum Südstadt Rostock, Kulturpartner: NDR Kultur
Bild Oben:
Thomas Hartmann
Kino von morgen, 2022
150 x 120 cm, Ölfarbe auf Leinwand
VG Bild-Kunst, Bonn 2025
Zeit
00:00 (ganztägig)(GMT+01:00)
05Mär16:00Kuratorinnenführung: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
12:00 12:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
07Mär15:00Kuratorinnenführung: totenstill
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/totenstill
Zeit
15:00 3:00pm(GMT+01:00)
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
12Mär16:00Kuratorinnenführung: Hans Ticha
Infos
Link zur Ausstellung: https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Infos
Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthallerostock.de/de/ausstellungen/ausstellung/2025/hans-ticha
Zeit
16:00 4:00pm(GMT+01:00)
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
12:00 12:00pm(GMT+01:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
April
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
05Apr23:00Trancephere Collective
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
23:00 11:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
10Apr20:00Ydeg + Die Gruppe König
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
20:00 8:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
23:00 11:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
23:00 11:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Mai
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
10Mai19:00What A Feminist Sounds Like Party
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
22Mai19:00OH HIROSHIMA + THOUGHTS
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
stay tuned!
Infos
stay tuned!
Zeit
19:00 7:00pm(GMT+02:00)
Organizer

JAZ e.V.
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm
Organizer
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane
Infos
VoKü aka. StammVtisch vs. Küfa
Die Vokü, jetzt „StammVtisch“ oder wahlweise KüFa, steht in den Startlöchern und zaubert jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat als Projektarbeit vegane Köstlichkeiten in der Küche. Schnippler:innen & Helfer:innen sowie Interessierte und Lernwillige sind ab 15:00 bei uns willkommen. Ansonsten sind unsere Türen sowie die Bar ab 19:00 für euch offen.
Future Event Times in this Repeating Event Series
19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm19:00 7:00pm


